Was die Polizei so erlebt

09. September 2019 16:47; Akt: 10.09.2019 07:47 Print

«Zum Glück war hier kein Kind drin»

Im Polizeialltag gibt es nicht nur Verbrechen, Streitigkeiten oder Radarkontrollen: Manchmal müssen Polizisten auch nur einen Kinderwagen aus einem Fluss fischen.

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Patroullieren, Unfälle bearbeiten oder Anzeigen aufnehmen: So stellt man sich das Leben eines Polizisten vor. Der Twitter-Account der Zuger Polizei zeigt jedoch, dass dieser weit vielfältiger ist.

Da war zum Beispiel kürzlich jener Kinderwagen, der selbstständig in die Lorze rollte. «Mit der tatkräftigen Unterstützung eines Bürgers hat unser Kollege am Sonntagabend den Kinderwagen aus der Lorze gezogen. Zum Glück ohne Kind darin», twitterte die Polizei.

Auch sonst erleben die Zuger Polizisten während der Arbeit allerlei Kurioses. Kürzlich etwa kam eine Schildkröte zu Besuch:

Oder da wäre auch «Storchi» – ein Storch, der die Polizisten immer wieder bei der Arbeit behindert, zumindest ein bisschen. Er nimmt ihnen zuweilen die Sicht auf die Autobahn:

Polizei als Enten-Eskorte

Nebst Bildern mit den Polizeihunden, die als feste Teammitglieder gelten, zieren einige Fotos von Enten den Twitter-Feed der Polizei.
Im Mai etwa half eine Patrouille der Zuger Polizei einer Entenmutter mit ihren zwei Küken durch die Stadt. Die Enten kamen sicher im Zugersee an.

Nur einige Tage später bewiesen die Beamten der Zuger Polizei ihr Flair für Enten, als sie drei Stockenten begleiteten, bis der Wildhüter vor Ort war.

Humor bei Sicherheitseinsätzen

Auch optische Abwechslung tut im Polizeialltag gut. Wer will schon im immer gleichen Fahrzeug unterwegs sein? Passend zum Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest hat die Zuger Polizei ihr Polizeiauto publikumswirksam angepasst und in einem schönen Edelweisslook gekleidet und dieses immer wieder stolz auf Twitter präsentiert:

Nebst Enten-Eskorten oder Kinderwagen-Missionen betätigt sich die Zuger Polizei auch als Vermittlerin für verlorene Gegenstände. Auf Twitter suchte sie etwa den Besitzers eines verwaisten Stand-Up-Boards.

Laut Mediensprecher Frank Kleiner sind auch derlei Einsätze «daily business» eines Polizisten. Und über Lustiges oder eher Banales informiert die Zuger Polizei genau so wie über ernsthafte Angelegenheiten: «Wir wollen der Bevölkerung so einen Einblick in unseren Alltag gewähren», sagt Kleiner.

(jab)