Asylzentrum

27. Dezember 2011 23:01; Akt: 27.12.2011 23:52 Print

Weggiser fordern mehr Polizeipräsenz

Die Weggiser machen weiterhin mobil gegen das geplante Asylheim: Nun verlangen sie vorsorglich schon mal mehr Polizeipräsenz.

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Anwohner fürchten sich vor dem geplanten Asylzentrum im Gruppenhaus Mark & Bein. (Foto: mh)

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Unvermindert kämpfen Bewohner von Weggis gegen das
geplante Asylzentrum im Gruppenhaus Mark & Bein. Die grösste Sorge ist dabei die Sicherheit. 20 Minuten sprach gestern mit mehreren direkten Anwohnern, die nicht namentlich genannt werden wollen. «Wir haben Angst vor Einbrüchen und Vergewaltigungen», sagte eine von ihnen. Bemängelt wird deshalb vor allem die teils fehlende Präsenz der Polizei in der Kantonsexklave ­Weggis. «Bei einem Einbruch ging es einmal eine Stunde, bis jemand vor Ort war», so eine Weggiserin. SVP-Vizepräsident Roger Riwar fordert deshalb: «Falls das Asylzentrum wirklich eingerichtet wird, muss die Polizeipräsenz deutlich erhöht werden.» Gemäss Gemeindepräsident Kaspar Widmer wurde man deswegen beim Kanton schon vorstellig: «Die polizeiliche Abdeckung ist im Hinblick auf das Asylzentrum nicht optimal», stellt er fest.

Beim Gesundheits- und Sozialdepartement nimmt man die Bedenken ernst, wie es ­gestern auf Anfrage hiess. «Es laufen Abklärungen in verschiedene Richtungen, darunter ist auch die Frage der Polizeipräsenz. Diese müssen wir nun zusammen mit dem zuständigen Justiz- und Si­cherheitsdepartement klären», so Daniel Wicki, Bereichsleiter Soziales und Arbeit.

(mfe/mh)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Daniel C. am 28.12.2011 20:20 Report Diesen Beitrag melden

    Einzelne prägen das Bild von Weggis

    Es ist wichtig zu wissen, dass die Einwohner/-innen von Weggis, die aus ihrer Fremdenangst heraus verbal um sich schlagen oder das Thema politisch ausschlachten wollen, nicht ganz Weggis repräsentieren. Viele Weggiser schämen sich für diese Ausfälligkeiten einzelner Personen. Die meisten Weggiser sind zwar skeptisch, stehen aber für Sachlichkeit, Fairness und Weltoffenheit ein.

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  • B. Kerzenmacher am 29.12.2011 00:12 Report Diesen Beitrag melden

    Wo sind nun endlich

    die guten weltoffenen und toleranten Menschen die Asylbewerber bei sich zu hause aufnehmen und versorgen? Jetzt sind Taten gefragt, da reichen Lippenbekenntnisse nicht mehr aus. Die Unaktivität lässt nun einige selbsternannte Weltoffene und Tolerante doch sehr schlecht aussehen. Wenn nur jeder Fünfte der Grün/SP wählt einen Asylbewerber aufnehmen würde wäre das Problem umgehend gelöst. Aber eben...

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  • denk-mal am 28.12.2011 06:15 Report Diesen Beitrag melden

    betrübliche Vorurteile

    wer ohne Vorurteile auf fremde Menschen zugeht, braucht keine Angst zu haben: wer von all diesen Abgebildeten hat wirklich schon persönlich schlechte Erfahrungen gemacht? Wer hat schon einem Fremden geholfen? Hier regieren einfach nur Vorurteile, Hass, Abneigung und Verachtung! Es gibt nicht nur die guten Schweizer!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • B. Kerzenmacher am 29.12.2011 00:12 Report Diesen Beitrag melden

    Wo sind nun endlich

    die guten weltoffenen und toleranten Menschen die Asylbewerber bei sich zu hause aufnehmen und versorgen? Jetzt sind Taten gefragt, da reichen Lippenbekenntnisse nicht mehr aus. Die Unaktivität lässt nun einige selbsternannte Weltoffene und Tolerante doch sehr schlecht aussehen. Wenn nur jeder Fünfte der Grün/SP wählt einen Asylbewerber aufnehmen würde wäre das Problem umgehend gelöst. Aber eben...

    • andi am 29.12.2011 10:56 Report Diesen Beitrag melden

      Ja genau

      Die haben nur eine grosse klappe solange es nicht an ihr eigenes wohl geht. Aber wenn man ja in richtung links hoert haben wir ja gar keine probleme mit den asylanten.... und koennen locker noch mehr aufnehmen. Geapart wird dann wieder an den schweizern.

    • Empörter am 30.12.2011 15:18 Report Diesen Beitrag melden

      Immer sind es die Linken...

      Sie sehen nicht ein, die wenigsten Linken ignorieren das wir ein Problem mit dem Asylverfahren haben. Die Rechten sehen es nicht ein das genau ihre menschenfeindliche Haltung, solche Kluften zwischen Ausländer und Schweizer schafft, mit politischen Schritten gegen die Ausländer wird die Integration schon mal in den Ecken gestellt. Wenn man Asylanten bevor der Ankunft als Problem daherstellt, dann wird es auch ein Problem. Vorurteilbildung gibt ihnen schon vorgeschriebene Rollen, aber dies will ja keiner wahrhaben! Sonst lesen sie mal Max Frischs`s Andorra, dann können sie sich weiterbidlden.

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  • Daniel C. am 28.12.2011 20:20 Report Diesen Beitrag melden

    Einzelne prägen das Bild von Weggis

    Es ist wichtig zu wissen, dass die Einwohner/-innen von Weggis, die aus ihrer Fremdenangst heraus verbal um sich schlagen oder das Thema politisch ausschlachten wollen, nicht ganz Weggis repräsentieren. Viele Weggiser schämen sich für diese Ausfälligkeiten einzelner Personen. Die meisten Weggiser sind zwar skeptisch, stehen aber für Sachlichkeit, Fairness und Weltoffenheit ein.

    • jasmin am 30.12.2011 08:15 Report Diesen Beitrag melden

      hehe die linken wieder

      lieber DANIEL was hält sie davon ab einige asylanten bei sich auf zu nehmen? woher wollen sie wissen ob die merheit der weggiser dies wollen? wenn weggis eine abstimmung machen würde wo jeder anonym abstimmen könnte wären sie immer noch überzeugt dass dies angenommen würde? ich nicht

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  • Weggiser am 28.12.2011 19:14 Report Diesen Beitrag melden

    Ferienort für Asylsuchende?

    Nebst der hervoragenden Infrastruktur und Övanschluss könnten man diese Flüchtlinge gleich in ein Hotel mit Seeblick stecken. Mit einem riesigen Polizeiaufgebot für Schwerreiche Touristen die das elend dieser Welt gerne aus der nähe betrachten wollen. Direkt vor dem Haus bietet eine grosse Spielwiese mit Volley-, Handball- und Korbballgeräten Auslauf. Der Spiel- und Bastelraum mit dem Billard- und Pingpongtisch wird bestimmt ein beliebter Treffpunkt im Lager. Die Rigi bietet für jeden Wandertyp etwas. Ausflugsziele in der Nähe wie das Verkehrshaus in Luzern, das Naturmuseum, der Tierpark.

  • robert b am 28.12.2011 14:08 Report Diesen Beitrag melden

    naja....

    oh oh, die armen weggiser bekommen asylanten zugeschoben. wie würdet ihr alle hier auf dem foto reagieren, wenn man euch so umherschieben würde? dieser aktionismus ist menschenverachtend und ein armutszeugnis für weggis.

    • Verärgerter Anwohner am 28.12.2011 15:35 Report Diesen Beitrag melden

      Weggiser wehret den Anfängen

      Die Reaktion der Weggiser ist absolut richtig. Der Bund soll die Wirtschaftsflüchtlinge an der Grenze internieren und so schnell wie Möglich (innert 2 Tagen) wieder in ihre Heimat zurückschaffen. Die Arbeitskraft dieser Leute wird in der Heimat gebraucht. Aber da Robert B ja so ein Fan von diesen Wirtschaftsflüchtlingen ist, kann er die ganze Gruppe bei sich zu Hause einquartieren. Natürlich auf seine Kosten und auch für die Sicherheit im Dorf garantieren. So sind dann alle zufrieden.

    • robert b am 28.12.2011 17:38 Report Diesen Beitrag melden

      50er jahre

      dieses argument mit dem "zuhause-einquartieren" wird oft von den leuten gebraucht, die von sich aus auch am meisten platz und anstand beanspruchen. sie auch wirtschaftsflüchtlinge zu nennen ist höchst anmassend. aber die faust im sack machen, das können sie gut. wie oft haben sie sich schon mit diesen leuten unterhalten ? sich mit ihren problemen auseinandergesetzt ? als sozialarbeiter trifft mich die uneinsichtigkeit und intoleranz hart. man erreicht viel wenn man den leuten schutz und ein ohr bietet. sachen, um die sich die lieben schweizer ja nich zu kümmern brauchen!

    • dani am 29.12.2011 10:52 Report Diesen Beitrag melden

      An robert

      Ich gebe dem veraergerten anwohner vollkommen recht. Auch ich sage dir robert dann gib ihnen das offene ohr und die sicherheit und nimm sie bei dir auf. Es sind wirtschaftsfluechtlinge und sollen wieder zurueck denn da werden sie jetzt gebraucht. Wir haben schon genug probleme hier brauchen nicht noch mehr. Dem schweizer wird immer mehr gestrichen und es wird immer weniger fuers eigene volk getan. Es gibt genug schweizer die hilfe von uns brauchen wer hilft ihnen?

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  • denk-mal am 28.12.2011 06:15 Report Diesen Beitrag melden

    betrübliche Vorurteile

    wer ohne Vorurteile auf fremde Menschen zugeht, braucht keine Angst zu haben: wer von all diesen Abgebildeten hat wirklich schon persönlich schlechte Erfahrungen gemacht? Wer hat schon einem Fremden geholfen? Hier regieren einfach nur Vorurteile, Hass, Abneigung und Verachtung! Es gibt nicht nur die guten Schweizer!

    • SCHAGGI am 28.12.2011 10:57 Report Diesen Beitrag melden

      GELD

      Dann nehmen SIE selber 10PERSONEN auf.Auf ihre KOSTEN

    • Dani am 28.12.2011 12:06 Report Diesen Beitrag melden

      Vorurteile abbauen

      @ denk-mal am. Wie Schaggi schon sagt. Nehmen sie 10 Personen auf. Und lassen sie uns mit diversen Kameras am Spektakel teilhaben. Um Vorurteile abzubauen der ideale Weg.

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