Luzern

21. Februar 2011 23:00; Akt: 21.02.2011 22:23 Print

Wirbel um «Tatort» nützt Luzern

von Markus Fehlmann - Dem Schweizer Fernsehen sei Dank: Weil dieses den Schweizer «Tatort» aus Luzern überarbeiten will, ist die Leuchtenstadt nun in aller Munde.

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Dreharbeiten für den «Tatort» im letzten Mai in Luzern.

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Dass die Verantwortlichen von Schweizer Radio und Fernsehen die Schweizer «Tatort»-Folge «Wunschdenken» überarbeiten lassen wollen, sorgte im In- und Ausland für fette Schlagzeilen. Dass dabei in den meisten Fällen auch der Drehort Luzern genannt wurde, wirft auf den ersten Blick kein gutes Licht auf die Stadt. Dennoch glaubt Urban Frye von Film Location Lucerne nicht, dass das Image der Stadt Schaden genommen hat – im Gegenteil: «In ganz Deutschland weiss man inzwischen, dass in Luzern ein ‹Tatort› gedreht wurde», sagte er gegenüber dem Regionaljournal DRS. Auf Anfrage von 20 Minuten ergänzte Frye gestern: «Luzern als Filmstandort wurde nie kritisiert. Alle Involvierten attestieren uns eine hochgradig professionelle Zusammenarbeit.»

Auch der Luzerner Tourismusdirektor Marcel Perren vermag der Qualitätsdiskussion in den Medien Positives abzugewinnen. «Dadurch wird sicher ein gewisses Interesse an Luzern geweckt.» Wie sich das Ganze aber konkret auf den Tourismus auswirke, könne er noch nicht abschätzen.

Obwohl die Ausstrahlung des Schweizer «Tatort» verschoben wurde, beginnen in Luzern Mitte März bereits die Dreharbeiten für die zweite Folge. Regie führen wird der Luzerner Tobias Ineichen (46). Anstelle von Sofia Milos spielt die Zürcherin Delia Mayer an der Seite von Stefan Gubser.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sonja am 23.02.2011 10:58 Report Diesen Beitrag melden

    Die Hochmuth kommt vor dem Fall

    Das kommt davon, wenn man zu überheblich ist. Bescheidenheit hat noch niemandem geschadet.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Sonja am 23.02.2011 10:58 Report Diesen Beitrag melden

    Die Hochmuth kommt vor dem Fall

    Das kommt davon, wenn man zu überheblich ist. Bescheidenheit hat noch niemandem geschadet.