Vergewaltigung

30. September 2015 12:44; Akt: 30.09.2015 16:56 Print

Wird das Opfer von Emmen je aussagen können?

Die 26-Jährige, die im Juli vergewaltigt wurde, konnte noch keine Angaben zum Täter machen. Ihr Zustand lässt eine Befragung nicht zu. Die Polizei tappt im Dunkeln.

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71 Tage nach dem schrecklichen Vergewaltigungsfall von Emmen ist der Täter immer noch auf freiem Fuss: Laut Urs Wigger, Mediensprecher der Luzerner Polizei, sei nach wie vor eine Sonderkommission im Einsatz und die Ermittlungen würden laufen. «Der Gesundheitszustand der Frau lässt es nicht zu, dass sie schriftlich einvernommen werden kann», sagt Wigger auf Anfrage von 20 Minuten.

Wegen der schlimmen Verletzungen, welche die Frau bei der Vergewaltigung erlitt, wurde das Opfer nach Nottwil ins Schweizer Paraplegiker-Zentrum gebracht.

Die Ärzte gehen aufgrund der schweren Rückenverletzungen der Frau von einer Lähmung des Rumpfs sowie der Arme und Beine – von einer Tetraplegie – aus.

Vom Täter weiss man bisher nicht viel

Die betroffene Frau fuhr am 21. Juli gegen 22.40 Uhr mit dem Velo auf dem Dammweg Richtung Seetalplatz. Vor der Brücke Reusseggstrasse wurde sie von einem unbekannten Mann vom Velo gezerrt. Nach Polizeiangaben müsse man davon ausgehen, dass die Frau vergewaltigt wurde. Sie erlitt beim Vorfall schwerste Rückenverletzungen und musste notfallmässig operiert werden.

Vom mutmasslichen Täter ist lediglich bekannt, dass er circa 170 bis 180 cm gross ist. Ausserdem ist er schlank und hat eine helle Hautfarbe. Er trug ein T-Shirt und kurze Hosen. Ausserdem soll der Mann gebrochen Deutsch gesprochen haben.

(dag)