Sparhämmerchen

25. Mai 2016 16:36; Akt: 25.05.2016 17:43 Print

Zug spart 100 Franken – Dampfer-Freunde traurig

Zug muss sparen: Dazu hat die Stadt ihre Mitgliedschaft bei den Dampferfreunden Vierwaldstättersee gekündigt. Jährliche Einsparung: Läppische 100 Franken.

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Die Dampferfreunde Vierwaldstättersee müssen auf das Geld der Stadt Zug verzichten. (Bild: Keystone/Urs Flueeler)

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Die Zitrone scheint definitiv ausgepresst: «Leider müssen wir in der Stadt Zug in nächster Zeit sparen und möchten deshalb die Mitgliedschaft bei Ihrem Verein kündigen» – dies steht in einem Brief der Stadt Zug an die Dampferfreunde Vierwaldstättersee. Grund: Die Stadt Zug muss sparen. Dem Rotstift fallen dabei auch kleinste Beträge zum Opfer, wie die «Neue Zuger Zeitung» berichtet. Denn: Mit der aufgekündigten Vereinsmitgliedschaft spart die Stadt jährlich nur 100 Franken.

Der Betrag ist kein grosser Posten. Für den Verein ist der finanzielle Einschnitt verkraftbar. Aber: «Aber uns schmerzt die ideelle Unterstützung, die uns damit verloren geht», sagte eine Vereinssprecherin. Die Stadt Zug unterstütze die Dampferfreunde seit vielen Jahren.

«Auch Kleinvieh macht Mist»

Der Stadtschreiber Martin Würmli sagte zur «Neuen Zuger Zeitung»: «Im Rahmen von Sparen und Verzichten II wurden unter dem Motto ‹auch Kleinvieh macht Mist› noch weitere Mitgliedschaften hinterfragt und sind für eine Streichung vorgesehen.»

Die Dampferfreunde Vierwaldstättersee unterstützen die Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees dabei, die fünf Dampschiffe «Stadt Luzern», «Gallia», «Schiller»,«Unterwalden» und «Uri» so lange wie möglich fahrtüchtig zu halten. Der Verein wurde 1972 gegründet und zählt heute rund 10'000 Mitglieder.

(gwa)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Schneidewind am 25.05.2016 16:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Grosse Kälber ?!

    «Auch Kleinvieh macht Mist» Und es gibt auch viele grosse Kälber die nur Mist bauen.

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  • Arbeiter am 25.05.2016 16:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Geld für andere

    Die Gemeinden brauchen das Geld für Sozialbezüger, die laufend zunehmen, für unsere Kultur reicht es halt nicht mehr, war ja vorauszusehen und es wird noch schlimmer.

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  • User am 25.05.2016 17:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    grauenhaft

    Armseliger geht es micht mehr! Dem Verantwortlichem sollte man die 100 Stutz vom Lohn abziehen...

Die neusten Leser-Kommentare

  • joerckel am 27.05.2016 09:27 Report Diesen Beitrag melden

    Löhne

    Das Kleinvieh ist in der Stadtregierung von Zug auszumachen, dort könnten allerdings hunderttausende von Franken bei den Löhnen eingespart werden. Nur wollen diese sog."Stadtväter" nicht, dass man ihnen ans Portemonnaie geht, wo käme man denn auch hin, wenn man dies umsetzen würde

  • Chester am 26.05.2016 23:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fünfer und Weggli?

    Unglaublich wie viel Hass und Neid hier dem Kanton Zug entgegenschlägt. Dabei bezahlt unser Kanton Unsummen NFA und muss DESWEGEN sparen. Der Kanton Luzern soll die 100 Franken mit dem Zuger NFA Geld selber zahlen.

  • Bettina am 26.05.2016 19:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sparen?

    Wie wäre es zur Abwechslung mal mit mehr Steuern? Es hat genug gut betuchte Steueroptimierer in Zug und mit nur ganz wenig mehr bei denen einkassieren könnte man in allen Dampfervereinen weltweit Mitglied sein und es würde noch ein schöner Batzen übrig bleiben.

    • Morgärtler 1315 am 26.05.2016 21:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Bettina

      Warum sollten wir nun mehr Steuern zahlen um dann noch mehr an den NFA zu zahlen. Ich denke es wäre an der Zeit, dass die anderen und vor allem die Nehmerkantone nun endlich ihre Hausaufgaben machen sollten. Irgendwo hat es Grenzen und wenn so weitergefahren wird sind dann bald auch die Geberkantone soweit verschuldet, dass es markante Steuerauswirkungen auf die Industrie hat und der Wirtschaftsstandort Schweiz noch mehr unattraktiv wird. Abwanderung von Firmen und weniger Arbeitsplätze ist die Folge. Sehe schon die Hilferufe der Linken. Bitte etwas mehr Weitsicht.

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  • bruno7 am 26.05.2016 15:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das verstehe ich nicht

    Woher kommt denn das frühere Geplapper der Zuger Regierung von wegen Untergrundbahn.? Mann hätte schon noch einiges auf der hohen Kante um den Tunel vor zu finanzieren (? Eine Milliarde SFr.) war da im Mund des Sprechers. Und heute höhrt man nur gejammer. Also horten die Zuger irgendo viel Geld!

  • Athina am 26.05.2016 11:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mikrig

    Es gäbe noch viele andere Möglichkeiten zum Sparen!