Geldsegen

09. November 2018 11:12; Akt: 09.11.2018 11:21 Print

Zug verzichtet auf Steuererhöhung

Der Zuger Regierungsrat erwartet Mehreinnahmen von 70 Millionen Franken. Darum will er auf eine Steuererhöhung verzichten.

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Heinz Tännler (SVP), Finanzdirektor des Kantons Zug. (Bild: Keystone/Alexandra Wey)

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Im Kanton Zug soll der Steuerfuss nun doch nicht zum ersten Mal seit über 40 Jahren steigen: Der Regierungsrat rechnet für das laufende Jahr mit «substanziellen Mehrerträgen». Er will deshalb vorerst auf die angekündigte Erhöhung des Steuerfusses verzichten.

Der Regierungsrat erwartet Mehreinnahmen von 70 Millionen Franken, wie er am Freitag mitteilte. Die Steuereinnahmen dürften gemäss aktuellen Prognosen in diesem Jahr rund 30 Millionen Franken über dem Budget liegen. Zudem zeichnen sich zusätzliche Erträge von weiteren 30 Millionen Franken ab. Der Regierungsrat rechnet im weiteren mit «zusätzlichen nachhaltigen Steuererträgen in Höhe von 10 Millionen Franken».

Diese Mehrerträge vermögen die befristete Steuerfusserhöhung um vier Prozentpunkte, die zu zusätzlichen Einnahmen von 32 Millionen Franken geführt hätten, zu kompensieren, schreibt der Regierungsrat. «Diese positiven Aussichten rechtfertigen es, auf die Steuererhöhung zu verzichten.» An den übrigen Massnahmen hält der Regierungsrat aber fest. Diese enthalten Sparmassnahmen und Ertragssteigerungen im Gebühren- und Steuerbereich. Das ausgewogene Verhältnis von Einsparungen und Mehreinnahmen bleibt damit erhalten.

(dag/sda)