Traumprinz gesucht

18. September 2019 16:23; Akt: 18.09.2019 17:47 Print

Hat diese Frau im Bus 21 mit dir geflirtet?

Es könnte der Beginn einer Love-Story sein: Julia traf im Bus ihren Traumtypen. Doch ihre Wege trennten sich ohne ausgetauschte Nummern: Nun sucht sie ihn.

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Freitag, der 13., ist auch bekannt als Unglückstag. Anders bei Julia*. Die in Olten wohnhafte Frau, die ursprünglich aus Luzern stammt, machte eine interessante Bekanntschaft: Sie fuhr um 17.37 Uhr mit dem Bus 21 ab dem Bahnhof Bern in Richtung Bremgarten.

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Hast du es auch schon verpasst im ÖV, jemanden anzusprechen, den du gerne wiedersehen möchtest?

Dort setzte sie sich ans Fenster, worauf sich «ein gut aussehender Mann» vis-à-vis von ihr niederliess. Die Chemie der beiden schien auf Anhieb zu stimmen. Laut Julia tauschten die beiden einige innige Blicke aus und lächelten sich mehrmals an. «Seine Art und seine Ausstrahlung haben mir sehr gefallen», sagt Julia, doch «wir hatten beide nicht den Mut uns anzusprechen».

«Man sagt ja, es gebe keine Zufälle im Leben»

Ihre Wege trennten sich, als Julia bei der Bushaltestelle Bierhübeli in Bern aussteigen musste. Julia ist überzeugt, dass ihre Begegnung mit dem schönen Mann etwas bedeutet: «Man sagt ja, es gebe keine Zufälle im Leben.»

Weil Julia den Mann gerne wiedersehen und ihn kennen lernen möchte, hat sie sich mit ihrem Anliegen an 20 Minuten gewandt.
Der unbekannte Mann hat laut Julia kurze braune Haare, trägt eine Brille und ist etwa 1,80 Meter gross. Er sei schlank gebaut und ungefähr zwischen 35 bis 40 Jahre alt. Der Gesuchte trug an jenem Freitag einen dunkelblauen Anzug und «arbeitet womöglich in einem Büro», wie Julia vermutet. Er trug eine dunkelblaue Geschäftstasche aus Leder und eine Papier-Einkaufstasche von Coop mit sich.

Bist du es? Oder kennst du ihn?

Wenn du dich wiedererkennst und Julia treffen möchtest oder wenn du jemanden kennst, auf den die Beschreibung zutreffen könnte, melde dich bitte per Mail an: redaktion.bern@20minuten.ch
Wir werden dann den Kontakt zu Julia vermitteln.

*Vollständiger Name der Redaktion bekannt.


Hast Du beim Anblick einer Person im ÖV auch schon Schmetterlinge im Bauch bekommen? Hast du dich getraut die Person anzusprechen oder bist du still geblieben und trauerst nun der verpassten Chance nach? Erzähl uns deine Geschichte!
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(jab)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • H.D. am 18.09.2019 16:46 Report Diesen Beitrag melden

    Naiv

    Die Chemie stimmte? Ja wie denn, wenn sie nicht mal miteinander gesprochen haben?! Sind Menschen in dem Alter immer noch so naiv??

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  • Chris am 18.09.2019 16:43 Report Diesen Beitrag melden

    Mag hart rüberkommen..

    ..aber wenn es keine Zufälle geben soll im Leben (gemäss ihr), dann war es auch kein Zufall, dass ihr euch nicht angesprochen habt.. Isn't it? Trotzdem viel Glück..

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  • Nurmal Soh am 18.09.2019 16:42 Report Diesen Beitrag melden

    Alles gute

    Die Chemie hat gestummen, aber kein Wort ausgetauscht? Dann kann's ihr auch nicht so wichtig gewesen sein oder wieso redet man nicht miteinander? Hoffen wir, dass sich die beiden noch immer so sympathisch sind, wenn sie 2-3 Gedankengänge ausgetauscht und sich mal gehört haben.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • jt am 19.09.2019 14:16 Report Diesen Beitrag melden

    Positiv? was ist das?

    Schade, dass man hier fast nur negative Kommentare liest, wie so oft in unserer Gesellschaft. Die Menschen haben offensichtlich den Sinn fürs Positive verloren und müssen der Frustration über ihr eigenes Leben Luft machen, in dem sie andere Leute "runtermachen". Ich finde Ihre Aktion sehr mutig und bewundernswert. Offensichtlich jemand der noch ans Positive glaubt. Viel Glück!!!

  • Sonich am 19.09.2019 11:19 Report Diesen Beitrag melden

    Junge junge

    Hallo ich wars! Sorry, leider stehe ich nicht auf Jungs

  • Prinz mit weissem Pferd am 19.09.2019 05:35 Report Diesen Beitrag melden

    ojemineee

    ich wars, bin verheiratet und habe 5 Kinder, schaue aber gerne mal kurz eine Frau mit rosaroter Brille an im Bus. Die meisten denken aber deswegen nicht, dass ich sie gleich heiraten möchte.

  • Alex am 18.09.2019 22:14 Report Diesen Beitrag melden

    Sie scheint verzweifelt auf der Suche

    nach einem Mann zu sein. Und wenn das stimmt unternimmt sie wenigstens etwas. Eine Arbeitskollegin hat mir erzählte wie sie ihren Mann verfolgt hat und so kennengelernt hat. Ich hab gedacht sie spinnt, aber diese Leute sind seit vielen Jahren glücklich verheiratet. You go girl!

  • Toni aus Schwyz am 18.09.2019 22:02 Report Diesen Beitrag melden

    Eine kleine, wahre Geschichte.

    Das läuft dann gut geplant oft so: Es wird (reich oder gutverdienend) geheiratet. Beide gehen arbeiten, verdienen gut Kohle mit entsprechendem Lebensstandard. Sie wird nach ein paar Jahren Kohlescheffeln und dem Bau eines Hauses schwanger. Nach der Geburt bleibt sie zu Hause beim Kind als Mutter und Hausfrau. Lebensstandard wird beibehalten zu Lasten des gemeinsam Ersparten. Ist das aufgebraucht, reicht sie die Scheidung ein. Hausfrau bleibt Hausfrau und Ernährer bleibt Goldesel.

    • N. Eugierig am 18.09.2019 22:10 Report Diesen Beitrag melden

      @Toni aus Schwyz

      Geht die Geschichte noch weiter? Gibt es ein Happy End? Gibt es ein erweitertes Drama?

    • Toni aus Schwyz am 18.09.2019 22:16 Report Diesen Beitrag melden

      @N. Eugierig

      Ja, die Geschichte geht aufregend weiter. Immer wenn man denkt, schlimmer kann's ja nicht mehr kommen, dann eröffnen sich weitere, ungeahnte Abgründe. Die Geschichte endet mit dem Satz: Und wenn er sie nicht ermordet hat, dann leben sie heute noch.

    • @N. Eugierig am 18.09.2019 22:21 Report Diesen Beitrag melden

      Frage an alle Kreativen.

      Hat jemand eine Idee, wie die Geschichte vor dem letzten Satz verläuft?

    • Frauenversteher am 18.09.2019 22:24 Report Diesen Beitrag melden

      @Toni aus Schwyz

      Dann behauptet sie sicher noch, dass ihr (Ex-)Mann nicht wolle, dass sie arbeite.

    • K. Reative am 18.09.2019 22:30 Report Diesen Beitrag melden

      @N. Eugierig

      Nach der ersten Geburt kamen noch viele herzige Kinderlein, bis zur Scheidung. Danach kam eine grosse Leere, weil keine weiteren Kinderlein kamen, wo es doch so schön gewesen wäre, das Dutzend voll zu bekommen. Die Leere füllte sich mit schönen Kleidern, wunderbaren Ferien, dem Kauf eines Porsche und monatlich saftigen Kinderzulagen. Und wenn er sie nicht ermordet hat, dann leben sie heute noch, bis dass sie gestorben sind.

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