18. April 2005 04:39; Akt: 17.04.2005 21:41 Print

«Austreiben» der Südanflüge mit Böögg

Im Gegensatz zum traditionellen Sechseläuten haben Fluglärmgegner bereits am Samstag in Gockhausen ihren eigenen Böögg verbrannt.

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Anstelle des Winters wollten sie jedoch die Südanflüge austreiben, wie Mitorganisator Lukas Rist erklärte. 17 Minuten und vier Sekunden dauerte es, bis der Böögg den Kopf verlor. Ob dies ein gutes Omen ist, konnte er noch nicht sagen. Über 1000 Besucher wurden am «Vier-ab-Sächsilüüte» gezählt.

Das «Vier-ab-Sächsi» symbolisiere die Uhrzeit, zu welcher die Schneiser jeden Morgen vom Fluglärm geweckt würden. Am Fest gab es übrigens «Leuenbergerli»- Würste vom Grill und «echte Zürcher Flughafe-Läckmerli».

Der zwei Meter grosse Schneemann wurde vom Original-Bööggbauer Heinz Wahrenberger erstellt. «Vielleicht der Anfang einer neuen Tradition», so Rist.

(san)