Zollkontrolle

13. Dezember 2011 13:58; Akt: 13.12.2011 14:17 Print

«Bushmeat» unter Erdnüssen versteckt

Feucht, stinkend und angeschimmelt: In diesem Zustand waren 390 Kilo Lebensmittel aus Kamerun, die via Flughafen Zürich hätten eingeführt werden sollen. Dann gabs für die Zöllner noch eine Überraschung.

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Am hat die australische Polizei in Sydney zwei Männer verhaftet, die beschuldigt werden, in einer Ladung Tiefkühlfisch Heroin und Meth im Wert von 63 Millionen Franken geschmuggelt zu haben. Am hat die spanische Polizei einen 29-jährigen Kolumbianer an einem Busbahnhof im Ferienort Benidorm an der Costa Brava festgenommen. Der Mann war den Beamten aufgrund seines Proviantbeutels aufgefallen. Tatsächlich fand sich darin ein überbackenes Käse-Schinken-Sandwich, das ausserdem mit über 100 Gramm Kokain «gewürzt» war. Am nahm die kolumbianische Polizei eine kanadische Schmugglerin am Flughafen Bogota fest. In ihrem falschen Babybauch versteckte sie 2 Kilogramm Kokain. Ein Transvestit hat am Flughafen von Viracopos in einer Gefäss-Prothese 1,7 Kilogramm Kokain schmuggeln wollen. Doe der schön runde Po fiel den Zöllnern auf, der Drogenkurier wurde gefasst. Priscilla Pena und Michelle Blassingale aus der Bronx wurden am bei der Einreise am New Yorker Flughafen verhaftet. Sie trugen sechs Kilo Kokain auf sich, verpackt in Alufolien und als Windel am Körper gebunden. Die Drogenhunde schlugen jedoch Alarm. Am Flughafen Zürich haben am Zöllner einen Schmuggel mit 3,9 Kilogramm Heroin aufgedeckt. Ein Reisender hatte mit Heroin gefüllte Pakete in Manschetten versteckt und diese um seine Unterschenkel gebunden. Der Mann war mit dem Flugzeug von Dubai in die Schweiz gereist. An versuchten ganz Schlaue, Marihuana und Kokain in Weihnachtskarten zu verschicken. Am Zoll in Dubai wurden sie abgefangen. 2 Kilo Kokain versteckte ein Italiener unter einem zweiten Boden seines Koffers. versuchte ein 37-jähriger Rumäne am Flughafen Zürich 5 Kilo Kokain in der Seitenwand dieses Koffers zu schmuggeln. Eine schlechte Idee, wie sich herausstellte. Der am Flughafen Zürich sichergestellte Holzvorhang sieht unspektakulär aus, hat es aber in sich. Die einzelnen Stäbchen waren randvoll mit illegalem Pulver. Eine 33-jährige Holländerin und ein 29-jähriger Mann aus Sierra Leone sind am bei der Einreise in die Schweiz in Thayngen SH mit rund einem Kilo Kokain erwischt worden. Die Frau hatte einen Teil des Rauschgifts in den Jackentaschen ihrer zwei- und siebenjährigen Söhne versteckt. Grenzwächter in Genf erwischten am vier Drogenkuriere. Einer der Schmuggler hatte dabei allein 1,7 Kilogramm der Droge in 123 Fingerlingen geschluckt. Am wurden an Bord eines Fluges der Edelweiss Air von Punta Cana (Dominikanische Republik) Richtung Zürich 32 Kilogramm Kokain entdeckt - in Tetrapackungen. stellte die mexikanische Marine etwa eine Tonne Kokain sicher, das portionenweise in gefrorenen Haifischen versteckt war. Am ist eine Amerikanerin mit einem Kilogramm Kokain in der Perücke bei der Einreise in Australien erwischt worden. Der Stoff war in die Locken genäht. (Bild: Australian Customs Service) wurden in New York neun Personen festgenommen: Sie versuchten, vier Kilogramm Kokain aus Puerto Rico in die USA zu schmuggeln. Versteckt war der Stoff in Legoboxen. Die italienische Polizei entdeckte am einen Bunker der Mafiaorganisation N'Drangheta: Hier sollen Tonnen von Kokain versteckt worden sein, die aus den USA, Mexiko und Guatemala geschmuggelt wurden. Sieben Tonnen Kokain waren in diesem U-Boot versteckt. Am wurde es auf der Route zwischen Guatemala und San Diego von der US-Marine beschlagnahmt. Hinter den Tausenden von Maiskolben, die im Bild am Boden liegen, transportierte dieser Lastwagen eine Ladung von 1000 Kilo Kokain durch Guatemala. In diesen Dosen wurden keine Lebensmittel nach Australien importiert, sondern 4,4 Tonnen Ecstasy-Pillen. In diesen Plastikherzen wurde im versucht, 30 Kilogramm Kokain von Südamerika nach Frankfurt zu schmuggeln. Die Droge wurde in einem langwierigen Prozess in Plastik aufgelöst und vermischt. In dieser Ladung Computermonitore aus Kanada fand die australische Polizei im 120 000 Ecstasy-Pillen. Immer wieder kommt es vor, dass US-Zöllner Tunnels zum Drogenschmuggel an der mexikanischen Grenze finden. Diesen Beutel mit Heroin fand die texanische Polizei im im Öltank eines Autos, das für einen Pizza-Service im Einsatz war. Diese Säckchen mit Ballonen enthielten Heroin. Sie wurden von Drogenfahndern im US-Bundesstaat South Carolina im August 2006 beschlagnahmt. nahm die Polizei von Fort Lauderdale ein 15-jähriges Mädchen fest, das aus Haiti 2,7 Kilogramm Kokain in den Absätzen seiner Schuhe zu schmuggeln versuchte.

Die dreisten Drogenverstecke

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Neben den verfallenen Esswaren aus Afrika, die die Zöllner am Flughafen Zürich entdeckten, war zudem verbotenes «Bushmeat» unter Erdnüssen versteckt, wie die Zollstelle Zürich-Flughafen am Dienstag mitteilte.

Die von einem Importeur angemeldete Lieferung umfasste 390 Kilogramm Lebensmittel aus dem zentralafrikanischen Kamerun. Sie umfasste Erdnüsse, Süsskartoffeln, Peperoni, Peperoncini, Maniok, Gewürze und kandierte Früchte. Die Ware war feucht, stank und das meiste war verschimmelt.

In den beiden Erdnusssäcken fanden die Zoll-Mitarbeiter zudem Verbotenes: Bleichmittel zu Hautaufhellung und so genanntes «Bushmeat». Dieses Fleisch von afrikanischen Wildtieren stammt laut Wikipedia etwa von kleinen Antilopen, Ratten, Stachelschweinen oder Affen, manchmal auch von Elefanten, Reptilien oder Schlangen. Die ganze Sendung wurde beschlagnahmt und vernichtet.

(sda)