In Zürich regnete es Nötli

21. November 2016 14:47; Akt: 21.11.2016 20:08 Print

«Ich habe über 600 Franken gesammelt»

Ein deutscher Finanzberater liess über Mittag rund 7500 Franken über dem Helvetiaplatz regnen. Damit will er auf Menschen in Armut aufmerksam machen.

Die Banknoten kommen geflogen ... (Video: Tages-Anzeiger)
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7500 Franken verschenkte der deutsche Finanzberater Joachim Ackva am Montagmittag auf dem Helvetiaplatz in Zürich. Ackva machte zuvor bereits ähnliche Aktionen in deutschen Städten: «Dort war jedes Mal Volksfeststimmung», sagte er vor der Aktion gegenüber dem «Tages-Anzeiger». Das Geld komme zudem komplett aus seinem Privatvermögen.

In Zürich haben sich am Montagmittag jedoch lediglich rund 50 Personen auf dem Helvetiaplatz versammelt. Diese waren aber besonders glücklich über den Geldregen: «Heute Morgen habe ich noch Geld gesucht, um essen zu können – jetzt habe ich über 600 Franken gesammelt», sagte ein strahlender Mann mit einem Bündel Geldnoten in den Händen. Es sei ganz klar ein Geschenk Gottes. Was aber mit der Aktion bewirkt werden soll, weiss er nicht.

In Zürich regnete es 10er-Nötli

Aktion gegen Armut

Mit diesem Geldregen will Ackva darauf aufmerksam machen, dass weiterhin mehrere Hundert Millionen Menschen in Armut leben. Und dies, obwohl der Wohlstand neue Rekordwerte erreicht: «Uns fällt auf, dass viele gar nicht wissen, dass es eine Aktion wie Global Goals überhaupt gibt», sagt Ackva. Jeder Bürger soll gemäss seiner Vorstellung freiwillig ein Tausendstel seines Vermögens auf ein Weltkonto einzahlen, das bei den Vereinten Nationen angesiedelt ist.

(wed)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Severin S. am 21.11.2016 14:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sinnlos

    Dann soll er es doch an die armen verteilen. Die Menschen die da auf 10er Nötli Jagt gehen sehen nicht gerade arm aus...

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  • Luz iUs am 21.11.2016 14:55 Report Diesen Beitrag melden

    Zürich

    Wahnsinnig einfallsreiche Idee; Geld in der sonst schon eher im oberen finanziellen Segment angesiedelten Stadt regnen zu lassen. Und wetten: Niemand wird etwas ändern.

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  • Dave am 21.11.2016 14:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Oke.?

    Und wie haben sie jetzt gegen Armut geholfen? Es waren ja keine Obdachlose?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Meerschweinchen am 22.11.2016 11:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wie hühner

    Warum hat mans nicht an die krebsliga oder Pfarrer Sieber gespendet???

  • Meerschweinchen am 22.11.2016 11:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ga gagagacker

    Ich wäre am liebsten oben gestanden und die Hühnern zu füttern. ;-))

  • Ali G am 22.11.2016 08:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ungerecht

    Das musst du in Neuenhof AG machen, ärmster Dorf der Schweiz wir haben nichtmal Geld für ein Kaugummi

  • Pater Noster am 22.11.2016 07:41 Report Diesen Beitrag melden

    Schwachsinn

    Als ob das was bringen würde. Da hätte er das Geld besser wirklich Armen gegeben und zwar selber in ein entsprechendes Land gereist, bepackt mit sehr viel nützlichem, und es direkt an die armen verteilt. Das wäre was sinnvolles gewesen. Aber nicht eine solche Aktion, bei welcher es lediglich darum geht, in die Zeitungen zu kommen.

  • Pillepalle am 22.11.2016 07:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Botschaftsnoten

    Cool wäre, falsche Zehnernötli regnen zu lassen, mit einer Botschaft auf der Rückseite. Damit die geldgierigen Speeder den "Ups" Effekt erleben...