Berühmte Räuberbande

20. Februar 2018 20:40; Akt: 20.02.2018 20:47 Print

«Pink Panther» sitzen in Zürcher Gefängnis

Zurzeit schirmen Sicherheitspolizisten mit Maschinenpistolen das Kasernenareal ab. Der Grund: Die Pink-Panther-Räuber sind im Polizeigefängnis.

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Ohne Kontrolle kein Zugang: Der Eingang wird von schwer bewaffneten Polizisten bewacht. (Bild: Werner Schüepp)

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Ein ungewohntes Bild bot sich am Dienstagmorgen beim Zürcher Kasernenareal: Schwer bewaffnete Polizisten in Vollmontur sicherten das Gelände von Kantonspolizei und Polizeigefängnis ab. In Erwartung eines besonders gefährlichen Häftlings? Kantonsrat Claudio Schmid (SVP) spekulierte auf einem seiner Twitter-Accounts, es handle sich wohl um einen «Terroristen, Schwerverbrecher oder gar die ‹Pink Panther›-Räuber».

Er traf ins Schwarze. Wie der «Tages-Anzeiger» aus sicherer Quelle weiss, sind die in Lugano verhafteten Juwelenräuber der «Pink Panther»-Bande im Zürcher Polizeigefängnis eingetroffen. Die vier Männer waren am Montagmorgen bei einem versuchten Juwelenraub auf frischer Tat erwischt worden. Sie gehören zum Netzwerk aus ehemaligen Soldaten der Balkankriege, die Juweliergeschäfte in aller Welt ausrauben.

Auch in Zürich mehrmals zugeschlagen

Mitglieder der Bande schlugen auch in Zürich mehrmals zu. Drei von ihnen überfielen im Februar 2016 das Juweliergeschäft Harry Hofmann in der Zürcher Innenstadt. Sie flüchteten mit Schmuck, Edelsteinen und Bargeld im Wert von mehr als einer Million Franken. Einer von ihnen konnte einen Monat später am Grenzübergang St. Margrethen verhaftet werden. Er soll auch an den Überfällen auf das Juweliergeschäft Gübelin im Mai 2010 und auf das Uhrengeschäft Türler im April 2013 beteiligt gewesen sein.

Damals verschaffte sich ein «gepflegter Herr» Zutritt, drei weitere Männer kamen hinterher. Sie raubten das Traditionsgeschäft aus und flüchteten dann mit einem wartenden Audi. Stefan Oberlin, Mediensprecher Kapo Zürich, wollte auf Anfrage weder bestätigen noch dementieren, dass sich die verhafteten «Pink Panther»-Räuber in Zürich befinden: «Wir geben keine Auskunft über Insassen», sagte er.

Artikel übernommen von tagesanzeiger.ch

(rar/wsc)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Leon am 20.02.2018 21:34 Report Diesen Beitrag melden

    Versicherung zahlt ja...

    Und jetzt...super...gefasst...Nach maximal 5 jahren sind die draussen. Kein Diebesgut zurück und die leben dann wunderbar in Saus und Braus. Weitermachen werden die kaum noch, da sie unter Beobachtung stehen. Kennt ihr noch den Fraumünster Post Raub...

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  • Silver Back am 20.02.2018 21:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Am liebsten wäre mir

    wenn erst der Bestatter die mal abholen kommt.

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  • Gribi am 20.02.2018 22:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Profilierneurosen , Hauptsache, man kann was schre

    Super unsere Medien, posaunen den Aufenthaltsort in die Welt hinaus....

Die neusten Leser-Kommentare

  • P.ant am 22.02.2018 10:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schon weg.

    Nach disem Bericht wurden die Pink panter Inssasen in einem andern Kanton gebracht. Zu grosses risiko.

  • werner am 22.02.2018 06:00 Report Diesen Beitrag melden

    ab in den Stollen

    ...Und ihr findet dass das Container-Gefängniss in Zürich sicher ist?...da habe ich so meine Zweifel,von allen 5Seiten frei zugänglich...die würde ich in einen Schweizer Berg verbannen hinter Panzertüren bei Brot und Wasser und alle drei Tage einen Vitaminstängel.

  • Panther am 21.02.2018 16:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    EX-JNA

    Also eins kann ich sicherlich sagen... eingesperrt werden sie aber wie lange dauert es bis der nächste Ausbruch in die Geschichte eingeht... Diese Männer oder auch Frauen kann man nicht gefangen halten... unmöglich...

    • Art. am 22.02.2018 00:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Panther

      Aber Sie evtl. davon zu überzeugen sinnvolleres mit ihrem Leben anzufangen. Wegen Missgunst und Neid , schnelles gewissenloses Geld machen zu wollen, hat keine einzige positive Eigenschaft, für niemanden.

    • Art. am 22.02.2018 00:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Panther

      Übrigens ist es generell nicht das Ziel einer Gefängnisstrafe, so lange wie möglich gefangen zu sein, sondern so schnell wie möglich einen Menschen wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Damit Dieser zum Wohle der Gesellschaft, und damit auch zu sich selbst, etwas beitragen kann.

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  • Slobi am 21.02.2018 16:15 Report Diesen Beitrag melden

    Bald wieder da

    Und? Jetzt werden sie in ihr Land ausgewiesen und dort laufengelassen. Oder brechen aus mit der Mithilfe eines im Gefängniss arbeitenden Verwandten.

    • Art. am 22.02.2018 00:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Slobi

      Und? Niemand verlangt von Ihnen, dass Sie dann etwas machen müssen. Es gibt ja eigens bezahltes Pesonal dafür.

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  • Kritiker am 21.02.2018 12:56 Report Diesen Beitrag melden

    Ungefährliche Herren

    Diese Herren holen dort wo es (zuviel) hat. Da sie Profis sind und ich wegen meiner Einkommensklasse nie zu ihrer Klientel gehören werde sind sie kein Problem für mich und 99% der Bevölkerung. Gefährlich sind sie für die Habenden und die die sie schützen. Um mein Velo (CH Aufklärungsquote 2% bei Diebstahl) vor Diebstahl zu schützen wird (fast) nichts gemacht und jetzt schaut euch den Zirkus hier an der für die gemacht wird. Man sieht hier wieder einmal wer in der CH wichtig ist, das Volk ist egal, das Geld ist wichtig!

    • Kayla am 21.02.2018 17:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Kritiker

      Nun lieber Kritiker, es ging um etwas mehr als ein Velo.

    • ShtheFup am 21.02.2018 22:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Kritiker

      Ihre Einstellung ist brandgefährlich, aber Ihnen das zu erklären wäre wohl vergebene Liebesmüh.

    • Art. am 22.02.2018 00:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Kritiker

      Die Herren holen es dort wo es zu viel hat und geben es dann dort wo es zu wenig hat (Ursprungsland) ab, Ja? 99 % der Bevölkerung betrifft es nicht, sagen Sie zu den Ärmsten dieser Welt, zu den Findern dieser gestohlenen Steine? Wie viele Blut Diamanten gerade jetzt unter superunmenschlichen Bedinungen und Bezahlung gefunden werden, interessiert Sie und diese Raubstraftäter nicht. Mich nicht die Motive von solchen Räubern.

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