Zürich

09. November 2010 20:14; Akt: 09.11.2010 23:00 Print

Änderungen bei Gymi-Prüfung

Im Kanton Zürich sollen ab 2012 Schülerinnen und Schüler aller Sekundarschul-Abteilungen zur Gymi-Prüfung zugelassen werden. Vorschläge der Bildungsdirektion zur Abänderung des Aufnahmeverfahrens an Mittelschulen gehen in die Vernehmlassung.

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Bei den Übertrittsprüfungen für Sekundarschülerinnen und -schüler soll neu die Mathematik gegenüber den Sprachfächern Deutsch und Französisch einen höheren Stellenwert erhalten, wie es in einer Mitteilung der Bildungsdirektion vom Dienstag heisst. Die Prüfungen für diese Fächer sollen entsprechend angepasst werden.

Hatten bisher Übertrittswillige, welche einen ganz knappen Notendurchschnitt hatten, Gelegenheit, die Scharte in einer mündlichen Prüfung auszuwetzen, soll diese mündliche Prüfung künftig wegfallen.

Wie die Vorleistungen in die Bewertung miteinbezogen werden, dazu gibt es laut Mitteilung zwei Vorschläge: Der erste basiert auf der Anrechnung der Vornoten beziehungsweise am Notendurchschnitt der Aufnahmeprüfung. Der zweite setzt auf Empfehlungen der Sekundarlehrkräfte.

Absolviert werden soll die Prüfung künftig im März, zwei Monate früher im Jahr als bisher. Dies ist laut Mitteilung eine Folge davon, das die Maturitätsprüfungen vor die Sommerferien gelegt werden.

Hat ein Sek-Schüler oder eine Sek-Schülerin die Gymi-Prüfung geschafft, so wird er oder sie wie bisher erst einmal auf Probe aufgenommen. Diese Probezeit soll künftig nicht nur drei sondern sechs Monate dauern. Dies erlaube besser abgestützte Entscheide, «ob das Gymnasium angemessen ist», schreibt die Bildungsdirektion.