Stadt Zürich

18. Juli 2019 15:02; Akt: 18.07.2019 15:02 Print

Krawallmacher (19) vom Seebecken verurteilt

An Ostern haben mehrere Personen am Zürcher Utoquai randaliert und Polizisten mit Flaschen beworfen. Ein 19-Jähriger ist nun verurteilt worden.

An Ostern kam es zu Ausschreitungen am Zürcher Seebecken. Die Polizei musste Tränengas und einen Wasserwerfer einsetzen.
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Am Zürcher Utoquai sorgen junge Männer immer wieder für Unruhe – so auch an Ostern, als mehrere Männer Container angezündet und randaliert haben. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis einen 19-jährigen Äthiopier verurteilt, wie der «Zürcher Unterländer» schreibt.

Laut rechtskräftigem Strafbefehl hat sich der 19-jährige Äthiopier der Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte sowie des Landfriedensbruchs schuldig gemacht. Er wurde zu einer bedingten Geldstrafe von 90 mal 30 Franken verurteilt. Die Probezeit beträgt zwei Jahre. Zudem muss er eine Busse von 700 Franken bezahlen.

Container angezündet und Polizisten mit Flaschen beworfen

Die Polizei musste an Ostern ausrücken, weil ein Container brannte. Als die drei Polizisten den Tatort sichern wollten, wurden sie von einer Gruppe junger Männer aus einer Entfernung von 20 bis 30 Metern mit Flaschen und Steinen beworfen. Laut Strafbefehl hat der Beschuldigte mit voller Wucht eine Glasflasche geworfen, die einen Meter vor den Füssen eines Polizisten zerbarst.

Dabei flogen Glassplitter Richtung Stiefel des Beamten. Der Beschuldigte habe sich des Landfriedensbruchs schuldig gemacht, weil er aktiv an der Auseinandersetzung teilnahm, im Wissen darum, dass es zu Gewalttätigkeiten kommen würde. Gemäss Strafbefehl läuft noch ein separates Verfahren gegen einen weiteren Verhafteten bei der Jugendanwaltschaft See/Oberland.

An Ostern musste die Polizei wegen Krawallen mehrmals ausrücken. Dabei kamen Tränengas und Wasserwerfer zum Einsatz. Die Stadtpolizei hat nach den Ausschreitungen Kameras an der Seepromenade installiert. Diese wurden im Juni und Juli eingesetzt.

(maz)