Gasunfall

26. Dezember 2011 22:40; Akt: 26.12.2011 21:24 Print

21-Jährige ist dem Tod entronnen

von Deborah Sutter - Im Kreis 3 wurde am Montag eine 21-Jährige bewusstlos zuhause aufgefunden – sie hatte eine Gasvergiftung erlitten. Acht weitere Personen mussten ins Spital.

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In diesem Haus war am Montagmorgen Gas ausgetreten. (Bild: sut)

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Der zweite Weihnachtstag hätte für die Wiediker Familie B.* um ein Haar mit einem Drama enden können: Weil Gas aus einem defekten Durchlauferhitzer ausgetreten war, wurde eine 21-jährige Frau von ihrer Familie um 8.30 Uhr ohnmächtig im Badezimmer auf­gefunden. Acht weitere Personen, die sich im Haus auf­hielten, mussten sich laut Stadtpolizei im Spital untersuchen lassen. Drei Kinder zwischen 3 und 6 Jahren und drei Erwachsene konnten dieses nach der Kontrolle wieder verlassen. Die 21-Jährige sowie eine weitere Erwachsene mussten im Spital bleiben. Aus Sicherheitsgründen wurde das Haus nebenan ebenfalls eva­kuiert – dort wurden aber ­keine aussergewöhnlichen Gaswerte gemessen und die Bewohner konnten zurück.

«Die Familie B. hatte wohl eine ganze Schar Schutz­engel um sich», sagt eine Nachbarin. Sie möge sich nicht ausmalen, was geschehen wäre, hätte man die junge Frau nicht so schnell ge­funden: «Gerade bei Gasunfällen kann es schnell passieren, dass die Betroffenen einfach einschlafen.» Soweit sie wisse, seien alle mit einem Schrecken davongekommen. «Auch den beiden Frauen, die immer noch im Spital sind, geht es verhältnismässig gut.» Der genaue Unfallhergang wird nun von der Polizei abklärt.

*Name der Redaktion bekannt

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