Aarau

25. April 2019 10:50; Akt: 25.04.2019 10:50 Print

28-Jähriger soll 51 Mal auf Opfer eingestochen haben

Über drei Monate nachdem Hildegard Enz Rivola blutüberströmt vor ihrem Haus aufgefunden wurde, werden neue Details zur Tat bekannt.

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Blutüberströmt und um Hilfe rufend wurde die 66-jährige Hildegard Enz Rivola am 17. Januar vor ihrer Wohnung in Aarau aufgefunden. Später erlag sie im Spital ihren zahlreichen Stichverletzungen. Die Polizei veröffentlichte Fotos der Toten, bat die Bevölkerung mit Flugblättern um Mithilfe. Eine erste Fahndung blieb jedoch erfolglos.

Inzwischen hat sich der dringende Tatverdacht gegen einen 28-jährigen Kroaten aus der Region erhärtet. Die mutmassliche Tatwaffe, ein Messer, wurde beim Beschuldigten gefunden. Der Mann aus Unterentfelden AG sitzt seit Februar in Untersuchungshaft.

Am Mittwoch hat Tele M1 nun neue Erkenntnisse zum Tötungsdelikt veröffentlicht. Laut dem TV-Sender soll der 28-jährige Beschuldigte 51 Mal auf Hildegard Enz Rivola eingestochen haben. Der junge Kroate bestreitet den Tatvorwurf aber weiterhin. Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau hat ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag gegeben. Dies wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Wann es zum Abschluss des Verfahrens kommt, kann die Staatsanwaltschaft noch nicht abschätzen. Es gilt die Unschuldsvermutung.

(20M)