Stadt Zürich

11. Januar 2019 09:27; Akt: 11.01.2019 16:14 Print

Einsprachen beim Bund gegen das ZKB-See-Bähnli

Nachdem sich am Mittwochabend der Zürcher Gemeinderat gegen das ZKB-See-Bähnli gestellt hat, sind neun Einsprachen gegen das Projekt beim Bund eingegangen.

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Im Zürcher Stadtparlament wurde die ZKB-See-Bähnli am Mittwochabend heiss diskutiert. Der Gemeinderat stellte sich klar gegen das Projekt. Wie Energy am Freitag berichtet, sind nun beim Bundesamt für Verkehr (BAV), das für das Plangenehmigungsverfahren zuständig ist, neun Einsprachen gegen das Projekt eingegangen. Hinter den Rekursen steckt unter anderem eine Interessengemeinschaft, die eine Sammeleinsprache von 15 Anwohnern eingereicht hat.

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Auch Stadt Zürich hat Einsprache eingereicht

Einsprachen haben aber auch die Stiftung Landschaftsschutz, der Umweltverband VCS sowie Pro Natura Zürich eingereicht: «Wir stellen uns allerdings nicht generell gegen das Projekt», sagt Andreas Hasler, Geschäftsführer von Pro Natura Zürich. «Wir wollen damit aber sicherstellen, dass der Rückbau nach fünf Jahren garantiert bleibt».

Wie Energy weiter berichtet, hat auch die Stadt Zürich eine Einsprache eingereicht. Laut Lukas Wigger, Sprecher des Präsidialdepartements, soll der Stadtrat aber nach wie vor hinter dem ZKB-Projekt stehen. Man wolle sich aber absichern, dass die Interessen der Stadt Zürich gewahrt werden und die Seilbahn quartierverträglich umgesetzt wird. Jetzt muss der Bund die Einsprachen prüfen.

«Projekte finden nie die Zustimmung aller»

Bei der Zürcher Kantonalbank ist man immer noch von der ZüriBahn überzeugt, wie ZKB-Sprecher Yannik Primus auf Anfrage sagt: «Wir möchten das Projekt wie geplant bis 2020 umsetzen.» Man werde aber zu den Einsprachen im Rahmen des Plangenehmigungsverfahrens Stellung beziehen: «Wir wollen mit den einzelnen Einsprechern eine einvernehmliche Lösung finden.»

Eine allfällige Verzögerung der Inbetriebnahme sei für die ZKB jedoch kein Grund, die ZüriBahn nicht zu realisieren: «Projekte finden nie die Zustimmung aller. Es war uns daher von Anfang an bewusst, dass die ZüriBahn nicht überall auf Zustimmung stösst. Eine klare Mehrheit der Zürcherinnen und Zürcher unterstützt jedoch das Projekt.»


(mon)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Melco am 11.01.2019 12:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Einmaliges Privileg

    Die Stadt Zürich will das Bähnli nicht? Aber einen schrottigen Hafenkran in der Stadt war eine super Idee?! Was gibt es dagegen, mit einem Gondeli gemütlich über den See zu schweben und die einmalige Aussicht zu geniessen. Das ist ein einmaliges Privileg !

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  • Andrin Urech am 11.01.2019 12:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Landi 1939 Gartenausstellung G59

    Offenbar ist die Zürcher Regierung noch nicht im 2019 angekommen. Die Vorfahren waren inovativer als die Heutigen, wurde doch im 1939 und 1959 je eine befristete Gondelbahn über das Seebecken bewilligt. Stillstand in Zürich....ich schäme mich für die Klein-Karrierten

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  • Abbas Schumacher am 11.01.2019 12:21 Report Diesen Beitrag melden

    Warum dagegen?

    Finde die Idee toll, da eine Seilbahn zu bauen, die Aussicht muss sensationell sein? Ich sah den Mann der so gegen das Seilbähnli wetterte im DRS Aktuell. So stelle ich mir einen vor, der mit nichts zufrieden ist. Möchte den einmal lächeln sehen, denke, so wie seine Gesichtszüge entstanden sind, lächelt der überhaupt nie? Vielleicht das erste mal, wenn seine Einsprache fruchtet? Hoffe deshalb, er kann das Lächeln weiterhin lassen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Pro Kunden am 11.01.2019 16:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kunden Zisen geben

    Die sollen ihren Kunden Zinsen geben.

    • Te Rasse am 11.01.2019 17:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Pro Kunden

      Machen sie doch. Sie dürfen einfach kein Guthaben haben.

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  • von Äsch,11,01,19 am 11.01.2019 16:31 Report Diesen Beitrag melden

    Metro unter dem See

    Bie KB, soll eine Metro unter dem See Bauen von Küsnacht Rüber, das wär ein Geschenk das man brauchen kann und in 20 Jahren noch sagen würde ,ja das war ein Geschenk der KB, sehr weise Gedacht.

  • Aschi am 11.01.2019 16:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    So viel Aufwand für so kurze Zeit

    Das Projekt wäre schon etwas. Aber wieso baut man eine Bahn für fünf Jahre? Wenn Sie dort nicht länger stehen darf, sollte sie an einem Ort gebaut werden wo sie länger laufen kann.

  • Peter Singer am 11.01.2019 16:07 Report Diesen Beitrag melden

    Kleinkarierter Verbotswahn

    Das Projekt kostet den Steuerzahler nichts, würde vielen eine Freude bereiten und schadet absolut niemandem. Einige wollen wirklich alles verbieten was Spass macht. Das Seebecken gehört allen und nicht nur den priviligierten Anwohnern.

    • Sänger am 11.01.2019 17:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Peter Singer

      Aber eben, die dürfen Einsprachen dagegen machen...

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  • Jörg,11,01,19 am 11.01.2019 15:54 Report Diesen Beitrag melden

    gratis dan ja,

    Weiter oben so gegen Küsnacht eine schöne Hängebrücke wie San Fransisco, wo in der Nacht Beleuchtet ist, wir Erleben ja das nicht mer, aber Glaubt eines Tages Bahn,wen der Verkehr zunimmt, wird es das Geben, auch eine U-Bahn