Zürich

14. Februar 2012 21:50; Akt: 14.02.2012 22:17 Print

90 Nationen im Bus 31 gefilmt

Unter dem Namen «Bus 31» hat die Künstlerin und Schauspielerin Alexandra Prusa ein aussergewöhnliches Kunstprojekt realisiert.

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Drei Tage lang filmte sie im Bus der Linie 31, sprach Passagiere an und bat sie, sich vorzustellen und in ihrer jeweiligen Muttersprache den Satz «Ich bin kein Rassist» zu sagen – Angehörige von 90 der 170 in Zürich lebenden Nationen machten spontan mit.

Den 31er habe sie wegen der Vielfältigkeit seiner Fahrgäste gewählt, sagt Prusa: «Die Linie startet am Fuss des Zürichbergs, im Kreis 1 steigen dann Banker zu, bevor der Bus weiter durchs Rotlichtviertel und dann durch die Arbeiterquartiere von Altstetten bis Schlieren fährt.»

Als Teil des Kunstprojekts versteht sie nicht nur die im Bus entstandenen Aufnahmen, sondern auch die Vernissage am 5. März, bei der alle Personen, die im Film vorkommen, sich den halbstündigen Streifen gemeinsam ansehen werden – zusammen mit Stadtpräsidentin Corine Mauch. Prusa: «Ich plane ausserdem, das gleiche Projekt auch in anderen Städten zu realisieren, etwa in einem Bus in Paris.»

Hier finden sie den Trailer:
www.alexandra-prusa.ch/

(lüs/20 Minuten)