Projekt NoTox

07. März 2011 21:35; Akt: 07.03.2011 21:40 Print

Auf Absturz soll Gespräch folgen

Wer wegen einer Alkoholvergiftung im Spital landet, bezahlt eine Stange Geld.

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Zu oft und zu viel Alkohol: Das Projekt NoTox zeigt den Jugendlichen auf, welche Folgen das für sie haben kann. (AP)

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Das Projekt NoTox der Zürcher Fachstelle für Alkoholprobleme und der Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich bietet ein Gespräch nach einem Alkoholabsturz an. «Wir zeigen Jugendlichen dann etwa auf, wie schädlich es für ihren Körper ist, wenn sie einen Liter Wodka trinken», sagt Dani Ernst, Co-Projektleiter NoTox. Um die ­Jugend vermehrt zur Teilnahme an der Intervention zu motivieren, bestehen Ideen, denjenigen einen Teil der Kosten zu erlassen, die zu einem Gespräch bereit sind.

Im Rahmen von NoTox wurden in den letzten zwei Jahren 47 Jugendliche und junge Erwachsene befragt, die wegen einer Alkohol­vergiftung ins Stadtspital Triemli gebracht worden waren. Nur 27 willigten ein, ein zweites Gespräch führen. «Viele glauben, alles im Griff zu haben», sagt Ernst. Für das Projekt NoTox sollen künftig weitere Spitäler als Partner gefunden werden. Im Kanton Zürich landen pro Wochenende drei Jugendliche mit einer Alkoholver­giftung im Spital.

(tor/20 Minuten)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Röbi Müller Walenstadt am 08.03.2011 17:18 Report Diesen Beitrag melden

    Verursacherprinzip

    Und die Messerstechersorte soll die Opferkosten auch bezahlen müssen. Dies nützt mehr, als bedingte "Tagesansätze"!

  • Susanne am 08.03.2011 15:33 Report Diesen Beitrag melden

    Eins, zwei suffä...

    Die Kosten der Notfallbehandlungen müssten bei Kindern zu 100% von den Eltern finanziert werden. Die Teilnahme an NoTox kann man bei Wiederholungstäter als Obligatorium verordnen, mit Busse bei Nichterscheinen. Bei Kindersäufer müssten die Eltern ebenfalls erscheinen. Aber das ganze müsste durchdacht werden und rechtlich abgesichert sein.

  • Peschä am 07.03.2011 22:22 Report Diesen Beitrag melden

    Schnaps-Idee

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass NoTox irgend etwas bringt. Hoffentlich wird dieses Projekt nicht aus öffentlichen Geldern finanziert.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Röbi Müller Walenstadt am 08.03.2011 17:18 Report Diesen Beitrag melden

    Verursacherprinzip

    Und die Messerstechersorte soll die Opferkosten auch bezahlen müssen. Dies nützt mehr, als bedingte "Tagesansätze"!

  • Susanne am 08.03.2011 15:33 Report Diesen Beitrag melden

    Eins, zwei suffä...

    Die Kosten der Notfallbehandlungen müssten bei Kindern zu 100% von den Eltern finanziert werden. Die Teilnahme an NoTox kann man bei Wiederholungstäter als Obligatorium verordnen, mit Busse bei Nichterscheinen. Bei Kindersäufer müssten die Eltern ebenfalls erscheinen. Aber das ganze müsste durchdacht werden und rechtlich abgesichert sein.

  • Peschä am 07.03.2011 22:22 Report Diesen Beitrag melden

    Schnaps-Idee

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass NoTox irgend etwas bringt. Hoffentlich wird dieses Projekt nicht aus öffentlichen Geldern finanziert.

    • Wenzin am 08.03.2011 13:05 Report Diesen Beitrag melden

      Aber sicher

      schon. Denn schuld ist ja wieder mal "die Gesellschaft".

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