Üetliberg

15. Juli 2008 12:05; Akt: 15.07.2008 15:36 Print

Bergnot am Zürcher Hausberg: Drei Männer im Busch

Weil ihnen der Aufstieg auf den Üetliberg zu lange dauerte, nahmen drei junge Männer am Montagabend eine «Abkürzung» – und verirrten sich im Wald. Kurz nach Mitternacht wurden sie vom Rettungsdienst vom Berg geführt.

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Die Männer wollten am Montagabend zu Fuss auf den Uetliberg. Von der Haltestelle Triemli der Uetlibergbahn her begaben sie sich auf den Hohensteinweg. Da ihnen der Aufstieg zu lange dauerte, entschlossen sie sich, den Weg zu verlassen, um eine Abkürzung zu nehmen.

Aus der vermeintlichen Abkürzung wurde schliesslich ein mehrstündiger unfreiwilliger Aufenthalt am Fusse des Berges. Als es eindunkelte und die Männer weder über Karten noch Lichtquellen verfügten, verloren sie die Orientierung im Wald. In der Folge blieb ihnen nichts anderes übrig, als kurz nach 22 Uhr die Stadtpolizei Zürich um Hilfe zu bitten.

Der Polizei gelang es, den Standort der Gestrandeten einigermassen genau zu eruieren und die Rettungskräfte entsprechend zu lotsen. Via Handy standen die Beamten im stetigen Kontakt mit den drei Personen. Schliesslich war es vom Fernsehturm aus sogar möglich, direkt mit den Festgesessenen zu sprechen. Ein direkter Sichtkontakt war aufgrund des dichten Baumbestandes aber nicht möglich.

Spezialisten von Schutz & Rettung stiessen kurz nach Mitternacht schliesslich am Denzlerweg auf die drei Männer. Sichtlich erleichtert wurden sie von dort hinunter zum Restaurant Kolbenhof geführt. Ob die Gestrandeten sich an den Kosten der Rettungsaktion beteiligen müssen, ist laut dem Sprecher von Schutz und Rettung, Ericht Mag, noch nicht klar.

(am)


Fundstelle (Quelle: Schutz und Rettung Zürich)