Anderes Gebäude

17. August 2009 16:52; Akt: 19.08.2009 18:59 Print

Berisha-Prozess aus Sicherheitsgründen gezügelt

Die Videoübertragungen der Prozesse gegen Bashkim Berisha sowie den mutmasslichen Todesschützen von Höngg werden nicht wie vorgesehen ins Hauptgebäude der Uni Zürich, sondern in ein Aussengebäude übertragen.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Gründe sind Sicherheitsüberlegungen und eine Terminkollision.
Es gebe «gewisse Anhaltspunkte» für mögliche Sicherheitsprobleme, sagte der stellvertretende Generalsekretär des Zürcher Obergerichts, Anton Schärer, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Genauer wollte sich Schärer nicht äussern.

Der Hauptgrund sei ohnehin ein organisatorischer: Im Hörsaal F101 finde am Abend eine Veranstaltung mit 600 Teilnehmenden statt, an welche man bei der Uni zuerst «nicht gedacht» habe.

Vorgesehen war, die Prozesse gegen den mutmasslichen «Parkplatzmörder von Dübendorf» am 20./21. August sowie am 25. August gegen den Mann, der in Zürich-Höngg an einer Bushaltestelle eine zufällig anwesende 16-Jährige erschossen haben soll, in den Hörsaal F101 im Uni-Hauptgebäude zu übertragen.

Wie das Obergericht am Montag mitteilte, können Interessierte den Prozess nun im Hörsaal E 3 in einem Aussengebäude der Uni am Häldeliweg 2 verfolgen. Grund für die Videoübertragung ist Platzmangel im Provisorium des Obergerichts.

(sda)