Tom Flowers

24. Juli 2018 09:42; Akt: 24.07.2018 09:42 Print

Start-up will Blumenmarkt revolutionieren

Ein Zürcher Start-up will schöne und vor allem günstige Blumen liefern. Wer dort bestellt, soll bis zu 60 Prozent weniger zahlen.

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Blumenläden gibt es viele. Doch meistens zu horrenden Preisen, findet Sascha Benz, einer der Gründer von Tom Flowers. Seit Anfang Jahr betreibt der 31-jährige Zürcher zusammen mit seinem Geschäftspartner Thomas Thogersen das Start-up. «Wir wollen schöne, frische und vor allem bezahlbare Blumen liefern.»

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Möglichst preiswerte Blumen

Während bei bekannten Lieferservices beispielsweise 20 weisse Rosen bis zu 160 Franken kosten, kann man bei Tom Flowers die gleichen Blumen für 60 Franken kaufen. «Das können wir so machen, weil wir keinen Blumenbestand an Lager haben», sagt der 31-jährige Zürcher.

Zudem beziehen sie ihre Blumen möglichst direkt beim Produzenten oder der Blumenbörse in Holland. «Wir versuchen Zwischenhändler oder irgendwelche Umwege zu vermeiden.» So spare man nicht nur unnötige Kosten, sondern produziere auch weniger Abfall. Und: «Durch den direkten und schnelleren Handelsweg bleiben die Blumen beim Kunden auch länger schön», so Benz.

Kurier macht ein Foto

An ihrem Standort in Schlieren werden die Blumen gerüstet, vorbereitet und für die Lieferung verpackt. Bevor der Kurier losgeht, macht er bei Geschenken noch ein Foto für den Auftraggeber. «Wenn man Blumen schenkt, weiss man ja nie, was man bekommt.»

Die Lieferung erfolgt schweizweit und kostet fünf Franken. Mit einigen Ausnahmen: Lilien, Orchideen, Hortensien, Gladiolen und Gerbera werden nur in Zürich geliefert. Zudem benötigt man 48 Stunden Vorlaufzeit.

«Das Kunsthandwerk des Floristen stirbt nicht aus»

Beim Schweizerischen Floristenverband hat man keine Angst vor der günstigen Konkurrenz. «Die klassische Floristik beinhaltet mehr, als nur einen Bund Rosen zusammenzustellen», sagt Geschäftsleiter Urs Meier. Günstige Blumensträusse könne man sowieso überall kaufen. «Unsere Mitglieder heben sich aber durch Kreativität ab.» Heute sei ein Florist auch ein Dekorateur. «Genau das unterscheidet uns von den billigen Anbietern.» Deshalb ist sich Meier sicher: «Das Kunsthandwerk des Floristen stirbt nicht aus.»

Ebenso wenig die Blumenläden. «Natürlich gibt es Geschäfte, die schliessen.» Entweder weil die Erbfolge nicht geregelt wurde oder das Geschäft nicht mit dem Wandel der Zeit mitgegangen ist: «Nur klassische Blumensträusse zu verkaufen, geht heute leider nicht mehr.»

(mon)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Legion 9 am 24.07.2018 10:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Aus der Schweiz

    Lieber Regionale Floristen unterstüzen und von hier gezüchtete Blumen usw Kaufen.

  • Lisa am 24.07.2018 09:45 Report Diesen Beitrag melden

    Nein danke

    Will keine Blumen aus Holland.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Legion 9 am 24.07.2018 10:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Aus der Schweiz

    Lieber Regionale Floristen unterstüzen und von hier gezüchtete Blumen usw Kaufen.

  • Lisa am 24.07.2018 09:45 Report Diesen Beitrag melden

    Nein danke

    Will keine Blumen aus Holland.