Mehr Sicherheit

27. Mai 2014 11:05; Akt: 27.05.2014 15:47 Print

Die Cobra leuchtet ab sofort heller

Ein neues Licht hinter der Frontscheibe des Zürcher Cobra-Trams soll tagsüber für mehr Sicherheit im Verkehr sorgen. Ein Prototyp ist seit Dienstag auf der Linie 3 unterwegs.

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Bessere Sichtbarkeit, weniger Unfälle – das erhoffen sich die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) vom neuen Tagfahrlicht an den Cobra-Trams. Ein Prototyp fährt seit Dienstag auf der Linie 3, wie die VBZ mitteilte.

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Bringt das Zusatzlicht an der Cobra etwas, um die Anzahl Unfälle zu senken?
27 %
31 %
42 %
Insgesamt 661 Teilnehmer

Durch das spezielle Licht werden die Fahrzeuge tagsüber für die anderen Verkehrsteilnehmenden besser sichtbar. In der Dunkelheit sind diese Lichter nicht erlaubt, da sie zu grell sind. Deshalb wird das Zusatzlicht in der Dunkelheit automatisch in ein Positionslicht umgewandelt. Das Fahrzeug wird gemäss Mitteilung so auch in der Nacht sichtbarer.

«Dank diesem neuen Licht in der Mitte wird die Cobra eher als Tram wahrgenommen», sagt VBZ-Sprecher Andreas Uhl. Bislang erinnere die Scheinwerfer-Position auf der Cobra-Front an ein normales Auto. Was auch nicht verwundert: Die Lichter sind gemäss Uhl einem Peugeot entnommen.

Es kann auch orange blinken

Das neue Zusatzlicht kann so programmiert werden, dass es in speziellen Abschnitten in oranger Farbe blinkt. So werde es an neuralgischen Verkehrs-Knotenpunkten noch auffälliger und trage zur Sicherheit auf der Strasse bei.

Die Anzahl Unfälle mit Trams und Bussen hat 2013 gegenüber dem Vorjahr zwar zugenommen – das Zusatzlicht ist laut Uhl aber keine Reaktion darauf: «Wir wollen die Anzahl Unfälle und Kollisionen ohnehin senken gemäss den Zielen unseres Sicherheitsmanagements.» Dieses melde jeden Unfall, auch Beinahe-Unfälle. Aufgrund dessen setze man dann präventive und technische Massnahmen um.

Auch Glattalbahn mit mehr Licht

Nach dem Testbetrieb werden alle 88 Cobra-Trams schrittweise mit diesen Lichtern ausgerüstet. Darunter sind auch jene Fahrzeuge, die auf der unfallanfälligen Glattalbahn-Linie verkehren.

Keine Anpassungen sind beim Tram 2000 geplant. «Diese Fahrzeuge verfügen über ein grosses Licht in der Mitte der Front und werden daher als Bahn wahrgenommen», sagt Uhl. Zudem werde das Tram 2000 bald durch eine neue Fahrzeuggeneration abgelöst.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Alex Ackermann am 27.05.2014 12:36 Report Diesen Beitrag melden

    Augen auf

    es wäre gescheiter das Hirn wieder einzuschalten wenn man auf der Strasse ist. Das Tram kann für die Dummheit der Leute nicht haftbar gemacht werden oder sind wir auch schon soweit wie das Ami Land

  • Schofför am 27.05.2014 12:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Problem #1

    Solange die Fröleins starr auf ihr Handy blicken und Musik hören während dem laufen, werden noch viele verletzt...

  • Peter Müller am 27.05.2014 11:50 Report Diesen Beitrag melden

    *Kopfschüttel*

    Soll das ein Witz sein?! Zum Glück werden die Bilder erklärt, denn sonst würde kein Mensch darauf kommen, das das "Lichtchen" dort neu ist.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Patricia am 27.05.2014 21:35 Report Diesen Beitrag melden

    Problem gelöst und kostet nix!!!

    Hirn einschalten, Ohrstöpsel raus, Glotzer auf die Strasse statt aufs Handy. Voilà, Problem gelöst und kostet nix!!!

  • Peter am 27.05.2014 20:01 Report Diesen Beitrag melden

    U - B A H N ENTLICH PLANEN / BAUEN

    und nicht dauernd teure Pflästerli-Arbeit leisten die nichts nützt - die Steuergeld-Verschwendung der jetzigen Planer muss endlich aufhören.

  • Urs Fechtig am 27.05.2014 15:00 Report Diesen Beitrag melden

    Wie wäre es mit einer U-Bahn?

    Die Verkehrsdichte in Zürich ist sehr hoch, deshalb gab es in der letzten Zeit bezüglich Tram doch einige Unfälle. So angenehm es ist mit dem Tram zu fahren, weil man kann ja aus dem Fenster raus schauen und sehen was draussen so läuft, wäre ich eher für eine U-Bahn in Zürich, da wäre das Unfallrisiko gegen Null.

    • Peter Blohm am 27.05.2014 21:22 Report Diesen Beitrag melden

      ja, aber...

      Ansich stimme ich dem voll und ganz zu, aber eine U-Bahn ist wohl so das teuerste was Züri bauen könnte. Dann doch eher ein Einkaufszentrum unterm Zürisee oder noch mehr Hafenkräne ;D

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  • Pfusi007 am 27.05.2014 14:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mehr Licht?

    Ich bin schon oft unterwegs gewesen und es hat mich mehr interessiert ob das Tram jetzt abfährt oder ob es das Licht eingeschalten hat. Ich finde: Dem Tram müsste der Vortritt entzogen werden, das Tramteam muss akzeptieren wenn ein Auto auf den Schienen steht und das Team sollte auch weniger unter Druck stehen.

    • tram am 27.05.2014 16:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      bremsweg

      du weisst hoffentlich schon das ein tram ein 3 mal längerer bremsweg wie ein auto hat?

    • Martin Schwyzer am 27.05.2014 17:40 Report Diesen Beitrag melden

      Bremsweg

      Hast du eine Ahnung was ein Tramm für einen Bremsweg hat? Wenn an Jeder Verzweigung vortritt gegeben werden müsste und in jeder Situation Genug Bremsreaktion sein müsste um alles zu verhindern kannst du mindestens 50% der Verbindungen kappen und der Reisekomfort sowie die Reisezeit würden unerträglich. Bei so dichtem verkehr gibt es auf lange Sicht nur eine Option und zwar öv und Individualverkehr Trennen durch Unterführungen Brücken oder am besten gleich ein U-Bahn netz.

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  • Marco am 27.05.2014 14:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    lächerlich

    Gröll oder eine Kerze vielleicht? Bringt doch nichts