Zürich

15. Februar 2011 23:38; Akt: 15.02.2011 23:32 Print

Erhalten Hoppers Hilfe von der FDP?

von Regina Ryser - Dass die Stadt GC keine Mietzinsreduktion gewähren will, stösst nicht bei allen Politikern auf Zustimmung. Die FDP überlegt sich, dem in Not geratenen Klub mit einem Vorstoss zu helfen.

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Wo spielt GC künftig? (keystone)

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«Dank GC können tausende Kinder ihre Freizeit sinnvoll gestalten – auch deshalb sind wir über den Entscheid frustriert», sagt GC-Präsident Urs Linsi. Letzte Woche hat der Stadtrat Zürich entschieden, den Hoppers keine Mietzinsreduktion für das Letzigrund-Stadion zu gewähren (20 Minuten berichtete). Schwer enttäuscht ist Linsi auch von Zürichs Politikern: «Wir fühlen uns von ihnen im Stich gelassen.»

Ganz so alleine, wie Linsi meint, steht der Klub aber nicht da: «GC soll auch weiterhin in der Stadt spielen können – wir überlegen uns, einen entsprechenden Vorstoss zu lancieren», sagt Urs Egger, FDP-Gemeinderat und Präsident des Stadtzürcher Fussballverbands. Er wolle sich mit den anderen Parteien beraten, um eine Lösung zu finden, die beiden Zürcher Fussballklubs helfen könnte. «Schafft es der FCZ nicht in die Champions League, geht es ihm in zwei Jahren finanziell auch nicht mehr gut», gibt ­Egger zu bedenken. Deshalb möchte er die Mietbedingungen für beide Klubs anpassen, bis das neue Fussballstadion steht. Mit seinem Anliegen stösst Egger sowohl bei SP als auch Grünliberalen auf taube Ohren. Beide Parteien sind sich einig: Für die Schieflage sei GC selbst verantwortlich – nun die hohle Hand bei der Stadt zu machen, sei inakzeptabel. SP-Fraktionspräsidentin Min Li Marti räumt aber ein: «Über die Sicherheitskosten würden wir nochmals mit uns reden lassen.»

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Karl-Heinz Amann am 16.02.2011 00:22 Report Diesen Beitrag melden

    Danke!

    Einen Hafenkran den braucht die Stadt Zürich als Integrationsmittel bzw als Identität der Stadt, dass Zürich einst eine Arbeiter Stadt war und der Hafen pägend für Zürich? Danke für Ihre Solidarität gegenüber denen, die wirklich einmal was gebracht haben. Lieber ein Schauspielhaus oder eine Oper für wenig Geld anstatt ein paar Milliönchen in den Fussball. Der ist nicht sozial. Da gewinnt am Ende der Sasion nur einer. Danke liebe Sozialisten!

  • St.Galler am 16.02.2011 02:05 Report Diesen Beitrag melden

    Wahlen

    Fakt ist. All die Kulturunterstützungen (Opernhaus, Theater und anderer Quatsch), wo niemand hingeht, ist um ein Vielfaches defizitärer als die Grasshoppers und der FCZ in den schlimmsten Zeiten zusammen. Da sagen SP und Grüne nix.... Zürcher bald sind Wahlen.....

  • Marco am 16.02.2011 07:07 Report Diesen Beitrag melden

    Geldproblemme?

    Die Politik soll sich aus dem Sport raushalten und die Clubs ihre finanzielle Lage selber in den Griff bekommen! Weniger Einkaufen mehr fördern!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Beni Rosenberger am 22.02.2011 21:58 Report Diesen Beitrag melden

    Unterzeichnet die GC-Petition

    Das ständige GC-Bashing in der Presse nimmt langsam groteske Züge an. GC ist immer noch sehr populär. Das Problem liegt einzig und alleine bei der Stadt. PRO GC-Petition für den Verbleib in Zürich. Innert weniger Stunden unterzeichneten über 50 Personen aus der Nachbarschaft die Petition. Das Verhalten der Stadt ist sehr unfair und vielen Leuten unbegreiflich. Die Stadtregierung muss einlenken und die Miete für den Letzigrund solange erlassen bis der neue Hardturm steht.

    • Roger am 24.02.2011 11:06 Report Diesen Beitrag melden

      Quatsch

      Du glaubst aber nicht im Ernst, dass der Hardturm (auch ein städtisches Stadion) GC gratis zur Verfügung gestellt wird....oder?

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  • Beni Rosenberger am 17.02.2011 10:38 Report Diesen Beitrag melden

    Höchste Zeit für Hilfe für GC

    Es ist höchste Zeit, dass GC geholfen wird. Der Stadtrat soll endlich den Volksauftrag von 2002 umsetzen. Mit überwältigender Mehrheit hat damals das Volk einem neuen Hardturm zugestimmt. Der linke Stadtrat kümmert sich nicht darum und baut lieber Velowege und Sozialwohnungen. Zürich hat GC in der Vergangenheit viel zu verdanken (Gratiswerbung Champions-League, etc.)Jetzt in der Not sollte endlich etwas zurückgegeben werden. GC ist schon lange kein Bonzenklub mehr, sondern ein Verein mit Vorbildcharater was die Ausbildung von jungen Sportlern angeht.

    • Roger am 17.02.2011 14:59 Report Diesen Beitrag melden

      Quatsch

      @Beni Das Volk hat einer Zonenplanänderung zugestimmt und der Zonenplan wurde geändert, ansonsten hätte man kein CS-Stadion-Projekt in dieser Zone bewilligen können. Und...wer genau, hat das Budget (wo ein Kredit für die Planung des Stadions drin war) abgelehnt? Wer hat die Stadt zum Sparen gezwungen? Zürich hat GC viel zu verdanken? Hallo? Aber sonst geht es gut?

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  • Alexander am 16.02.2011 20:23 Report Diesen Beitrag melden

    Die FDP will mit Speck Mäuse fangen

    Solche Schnellschüsse werden vom Schweizer-Stimm-Volk an der Abstimmungs-Urne nicht honoriert.

  • Kim am 16.02.2011 17:46 Report Diesen Beitrag melden

    Alternative

    GC muss der Swiss Football League bis zun 10. März eine Alternative bieten ,weil der gesamte Zürcher Stadtrat voll und ganz versagt hat. Diese Politiker sind ihres Amtes nicht mehr würdig.

  • kinsky60 am 16.02.2011 14:55 Report Diesen Beitrag melden

    jahrelang geklotzt

    wer spart in der Zeit hat in der Not,da muss GC wohl was verpasst haben.