Zürich

19. Dezember 2014 15:47; Akt: 21.12.2014 10:50 Print

FCZ und GC kündigen Letzigrund-Vertrag

Die beiden Fussballclubs sind unzufrieden mit den Mietbedingungen für das Letzigrund-Stadion. Sie haben deshalb den Vertrag mit der Stadt Zürich auf Ende Jahr gekündigt.

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Den Stadtzürcher Fussballclubs FCZ und GC passen die Mietbedingungen im Letzigrund nicht. Sie bemängeln die hohen Miet- und Sicherheitskosten sowie die Bedingungen für die Verpflegungsstände. (Bild: Wikipedia)

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Beide Vereine hätten sich bereits vor Monaten zu diesem Schritt entschlossen, heisst es in einer kurzen Mitteilung der Clubs, die sie am Freitag auf ihren jeweiligen Internetseiten aufschalteten, nachdem das Newsportal Watson.ch die Kündigung publik gemacht hatte. Nun stehen Neuverhandlungen an.

«Mit den jetzigen Mietbedingungen sind wir nicht zufrieden», sagte Adrian Sutter, Kommunikationsverantwortlicher bei GC, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Dabei geht es aber nicht allein um die Höhe des Mietzinses, der bereits in der Vergangenheit immer wieder für Unmut sorgte.

Zu hohe Mietzinsen und Sicherheitskosten

Ein Problem sind laut Sutter auch die hohen Sicherheitskosten, für welche die Clubs aufkommen müssen. Diese führten immer wieder dazu, dass man draufzahlen müsse. Als Beispiel nannte Sutter Hochrisikospiele, bei denen die Sicherheitskosten jeweils in die Höhe schnellten. Finde eine solche Partie unter der Woche statt, könne es sein, dass nur wenige tausend Zuschauer ins Stadion kommen würde.

Nicht zufriedenstellend seien zudem die Bedingungen für die Verpflegungsstände. «Am Catering verdienen wir rein gar nichts», sagte Sutter. «Irgendwann müssen wir aber mal Gewinn machen mit dem Fussball.»

Neuverhandlungen mit der Stadt

Ziel der Fussballclubs ist es, die Verhandlungen mit der Stadt möglichst rasch abschliessen zu können. Das ist auch im Interesse der Stadt, wie Marc Caprez, Leiter Kommunikation im Schul- und Sportdepartement, gegenüber der SDA sagte.

Gemäss Caprez ist die Vertragskündigung nichts Aussergewöhnliches und kommt immer wieder vor. Wer andere Mietbedingungen wünsche, müsse den mehrjährigen Vertrag kündigen. Ansonsten werde dieser jeweils stillschweigend um ein weiteres Jahr verlängert.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Stephan Meier am 19.12.2014 16:07 Report Diesen Beitrag melden

    Subvention

    Die Oper wird mit 80 Mio. CHF pro Jahr subventioniert. Warum werden die zwei Clubs nicht ebenfalls unterstützt? Ach ja, die Zuschauer gehören nicht der Elite an. Die Stadt sollte ein neues richtiges Fussballstadion mitfinanzieren und den Betrieb danach den Clubs überlassen, damit endlich mal Fussball in Zürich genossen werden kann.

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  • Marcocello am 19.12.2014 16:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Über den Tellerrand

    Wann ist es endlich soweit, dass die Verantwortlichen über den Tellerrand hinausschauen? Ob in Zürich oder um Zürich herum spielt doch keine Rolle. Baut endlich ein vernünftiges Fussballstadion, egal ob in Dübendorf oder in Timbuktu. In der Stadt wir das eh nie was werden. Baut es selber mit Euren Sponsoren zusammen und betreibt es zusammen (FCZ + GC) in Eigenregie.

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  • sandie am 19.12.2014 15:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wie bitte??

    die clubs verdienen nix am catering? wie kann das sein?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Tom B. am 20.12.2014 13:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ab ins Exil

    Kommt doch nach Winterthur, da steht das einzige Fussballstadion im Kanton ZH.

  • Bobby Charlton am 20.12.2014 12:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fussball für alle

    Stellt euch vor GCZ sowie der fcz bekommen Jährlich beide 40mio Franken wie die Oper. Ich glaub da könnte ich Weinen.

    • Roger am 20.12.2014 12:52 Report Diesen Beitrag melden

      Aehm

      Wir könnten mal rechnen, was der Fußball in der Schweiz an Subventionen in den A. Geschoben bekommt, da würde man staunen...

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  • Robi am 20.12.2014 12:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Profifussball abschffen

    Schafft den Profifussball ab, dann gibt es auch keine Huligans- und andere Probleme mehr. Fussball ist der langweiligste und teuerste Sport der Welt. Also am besten den gesammte Profifussball abschaffen.

    • kani am 20.12.2014 12:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      egoismus ahoi

      und was mögen sie? egal was es ist....abschaffen!

    • Cheks Dubur am 20.12.2014 12:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Genau

      Ich Sammle unterschriften für eine Hockey-Ausschafungsinitiative, bist du dabei Robi ? ps Shaqatack

    • Silvie am 20.12.2014 15:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Abschaffen..

      Robin,bin total Deiner Meinung.Die Schweizerfussballnati ist ja auch schon abgeschafft.

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  • Beamter am 20.12.2014 11:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sollen im Wankdorf spielen

    FCZ und GC sollen doch bitte im Wankdorf (Stade de Suisse) spielen und zwar unter der Woche und Tagsüber. Wir haben genug (zehntausende) Staatsbeamte, Postangestellte, SBB, Swisscom die die Matches verfolgen würden und die Kassen füllen.

  • Ein Nichtzürcher am 20.12.2014 10:40 Report Diesen Beitrag melden

    Ach Zürcher, lasst es doch mit Fussball

    Die meisten Zürcher, die ich kenne, können mit Fussball nichts anfangen und sehen nur die dummen Fans von FCZ und GC gegeneinander kämpfen, sodass die Polizei ausrücken muss und der öV lahmgelegt wird. Die Zürcher wollen kein neues Fussballstadion. Punkt. Es wäre einfach konsequent beide Vereine aufzulösen. Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende. Angebot und Nachfrage stimmen einfach nicht überein. Falls ihr Fussball und nicht Krawall liebt (was ich aber manchmal bezweifle), könnt ihr nach Winterthur, St. Gallen, Basel oder Aarau. Wer Fussball liebt, wohnt nicht in Zürich.

    • FC Züri am 20.12.2014 11:47 Report Diesen Beitrag melden

      Zwei Drittel

      der Zürcher wollten ein privat finanziertes Stadion. Wir wollen nur nicht wegen ein paar aufgeblasenen Wichtigtuern, die durch den Schattenwurf ihre Menschenrechte verletzt sahen, zig Millionen an Steuergeldern dafür aufwenden...

    • Roger am 20.12.2014 12:13 Report Diesen Beitrag melden

      Es gibt

      Eine Bauordnung und die ist einzuhalten - zu 100% - den private , gibt es übrigens nicht mehr.

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