Tag der Arbeit

01. Mai 2017 10:21; Akt: 01.05.2017 17:55 Print

Farbanschlag in Zürich auf das türkische Konsulat

In mehreren Schweizer Städten fanden heute 1.-Mai-Demos statt. Mehrheitlich blieb es friedlich. In Zürich kam es am frühen Abend zu einem Farbanschlag auf das türkische Konsulat.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Liveticker im Popup
Zum Thema
Fehler gesehen?

Überall in der Schweiz sind für den 1. Mai Feierlichkeiten und Reden geplant. In Zürich besammeln sich die Demonstranten am Vormittag auf dem Helvetiaplatz. Die Route führt über die Gessnerbrücke, den Bahnhofplatz, den Limmatquai bis zum Sechseläutenplatz, wo die traditionelle Schlusskundgebung stattfindet.

Umfrage
Was machen Sie am 1. Mai?
59 %
10 %
13 %
18 %
Insgesamt 2408 Teilnehmer


Sprechen werden der Waadtländer Gesundheitsdirektor Pierre-Yves Maillard und Mithat Sancar, HDP-Abgeordneter im türkischen Parlament. In Bern startet der 1.-Mai-Umzug in der Kramgasse um 11 Uhr. Die traditionelle Feier findet anschliessend auf dem Bundesplatz statt.

Auf dem Programm steht unter anderem der Auftritt von Béatrice Stucki, wie der SGB auf seiner Website ankündigte. Sie ist Regionalsekretärin des Schweizerischen Verbands des Personals öffentlicher Dienste (vpod), SP-Grossrätin und Präsidentin des Gewerkschaftsbunds der Stadt Bern.

Ebenfalls in Bern erwartet wird Unia-Präsidentin und SGB-Vizepräsidentin Vania Alleva. Sie wird anschliessend nach Thun reisen und dort eine Ansprache halten. Auftritte von Paul Rechsteiner, SGB-Präsident und SP-Ständerat, werden zuerst in Baden und am Nachmittag in Rheinfelden erwartet.

SP-Bundesräte in Interlaken und Sitten

Bundesrat Alain Berset begibt sich am Abend nach Interlaken BE. Umrahmt wird Bersets Ansprache von Reden des Berner Regierungsrats Christoph Ammann und Urs Graf, SP-Grossrat und Interlakner Gemeindepräsident.

Bundesrätin Simonetta Sommaruga wird am Vormittag nach Sitten reisen. Sie wird dort die Baustelle des «Campus Energypolis» besuchen und sich mit den Arbeitnehmenden austauschen. Jeanny Morard der Gewerkschaft Unia Wallis wird die Bundesrätin begrüssen.

(20M/sda)