Schwerverletzte in Dietikon

06. Oktober 2019 13:57; Akt: 06.10.2019 14:09 Print

«Schlimmster Unfall, den ich dort je gesehen habe»

In Dietikon kam es am Samstagabend zu einem schweren Unfall. Eine Mutter und ihre Tochter wurden lebensgefährlich verletzt.

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Ein BMW und ein Ford sind am Samstagabend in Dietikon heftig ineinandergekracht. Ein Leser-Reporter war kurz nach der Frontalkollision auf der Unfallstelle: «Es sah sehr schlimm aus. Auf der ganzen Strasse lagen Autoteile herum.» Er habe mit Augenzeugen sprechen können.

Einer von ihnen soll gesehen haben, wie der BMW mit übersetzter Geschwindigkeit unterwegs war. «Der Mann sprach von über 100 Kilometern pro Stunde», so der Leser-Reporter, der in der Nähe wohnt. Beim Unfallort handle sich um eine gefährliche Stelle. «Immer wieder kommt es zu Unfällen, aber das war der Schlimmste, den ich dort je gesehen habe.»

Mutter und Tochter lebensgefährlich verletzt

Beim Unfall sind eine 42-jährige Mutter und ihre vierjährige Tochter lebensgefährlich verletzt worden, wie die Kantonspolizei Zürich in einer Mitteilung schreibt. Die Frau wurde in ihrem Auto eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Das Kind wurde mit einem Rettungshelikopter und die Mutter mit einem Rettungswagen ins Spital gebracht, nachdem sie zuvor von mehreren Rettungsteams und zwei Notärzten erstversorgt worden waren.

Wie Sprecherin Rebecca Tilen auf Anfrage sagt, befinden sich Mutter und Tochter weiterhin in Lebensgefahr. Ihr Zustand sei aber stabil. Leicht verletzt wurden beim Unfall ein 20-jähriger Autofahrer sowie sein 19-jähriger Beifahrer. Der Kosovare war um 19.30 Uhr mit einem BMW auf der Bernstrasse Richtung Autobahn unterwegs.

Ermittlungen laufen

Dabei gelangte er mit seinem Fahrzeug auf der Höhe der Werdstrasse auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zur Frontalkollision mit dem Ford der 42-jährigen Mutter, die in die Gegenrichtung unterwegs war. Zum Unfallhergang macht Tilen keine weiteren Angaben. «Die Ermittlungen laufen.» Wegen des Unfalls war die Bernstrasse für mehrere Stunden gesperrt.


Das Kind wurde mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen. (Video: Leser-Reporter)

(rab/tam/lar)