28. April 2005 23:15; Akt: 28.04.2005 23:16 Print

Früherer Semesterbeginn führt zu zeitlichen Kollisionen

Die Schweizer Hochschulen gleichen ihre Semesterdaten an die EU an. Dies führt zwangsläufig zu zeitlichen Kollisionen.

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Für die Uni Zürich und die ETH bedeutet dies, dass ab 2007 die Semester fünf Wochen früher beginnen: Das Wintersemester startet Mitte September statt im Oktober, das Sommersemester bereits Mitte Februar statt Ende März. «Weihnachten ist dann der Anfang der Wintersemesterferien», so Konrad Osterwalder, Rektor der ETH Zürich.
Hauptgrund für diese Neuregelung ist laut Rektorenkonferenz, dass Studierende und Dozenten leichter verschiedene Hochschulen besuchen und ins Ausland wechseln können.

Doch die Änderung führt zu Kollisionen – in erster Linie mit dem Militär: Jugendliche, die die RS zwischen der Matura und dem Studium absolvieren wollen, verpassen dann mehrere Vorlesungswochen. «Eine Arbeitsgruppe sucht nach Lösungen», bestätigt Stefan Hofer vom Führungsstab Armee. «Wir hoffen, noch dieses Jahr Ergebnisse präsentieren zu können.»

Nico Menzato