Zweite Attacke am Montag

23. Juli 2019 19:03; Akt: 23.07.2019 20:01 Print

Fuchs am Unispital von Wildhüter erschossen

Beim Unispital Zürich wurde neben einer Patientin auch eine Angestellte von einem Fuchs attackiert. Dieser wurde nun erschossen.

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Nachdem er im Universitätsspital Zürich eine Patientin und später auch eine Angestellte gebissen hatte, hat ein Wildhüter am Montag einen Stadtfuchs in Zürich erschossen.

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Denn das Fass zum Überlaufen brachte der Fuchs an diesem Tag. Eine Mitarbeiterin sass an einem der Pausentische draussen, wie das Universitätsspital in einer internen Mitteilung vom Dienstag schreibt. Dabei tauchte der Fuchs auf und «verletzte sie unvermittelt am Bein», heisst es in dem der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vorliegenden Schreiben.

Fuchs hat Scheu vor Menschen verloren

Das Sicherheitspersonal kreiste den Fuchs daraufhin ein und schliesslich schoss der Wildhüter ihn ab. Ob es sich beim Erlegten um denselben Fuchs handelt, der bereits vor einigen Tagen eine Patientin in einem ebenerdigen Zimmer gebissen hatte, wusste das Spital am Dienstag nicht mit Sicherheit.

Der abgeschossene Vierbeiner habe aber jede Scheu vor Menschen verloren. Er sei mutmasslich in der Nacht auf Montag in dasselbe Patientenzimmer eingedrungen, das er schon einmal heimgesucht hatte. Das Universitätsspital bittet alle seine Angestellten, Füchse auf dem Spitalareal umgehend dem Sicherheitsdienst zu melden.

Die vom Fuchs gebissene Patientin kam mit leichteren Blessuren davon. Ihre Wunde musste lediglich desinfiziert werden. Überfallen hatte sie der Fuchs im Schlaf.

(fss/sda)