Neuhausen am Rheinfall

02. April 2019 19:27; Akt: 02.04.2019 19:27 Print

Für ein Selfie bringen sich Rheinfall-Touris in Gefahr

Für das perfekte Selfie begeben sich Touristen am Rheinfall öfter in Lebensgefahr. Vor allem bei Niedrigwasser steigen sie auf die Steine im Fluss.

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Der Rheinfall ist ein beliebtes Ausflugsziel. Gern werfen sich die Besucherinnen und Besucher vor dem Wasserfall auch in Pose, um die Bilder später in den sozialen Medien zu verbreiten. Allerdings verhalten sich einige dabei riskant, wie in den «Schaffhauser Nachrichten» steht.

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Besonders bei Niedrigwasser klettern Wagemutige über das Geländer bei der Aussichtsplattform und posieren dann auf den Steinen im Fluss. Unter dem Hashtag #Rheinfall seien auf Instagram einige solcher Bilder zu sehen, berichtet die Zeitung.

Bei der Verwaltungspolizei Neuhausen und beim Polizeiposten am Rheinfall ist das Problem bekannt – nur machen könne man fast nichts dagegen. Auch weil gemäss der Zeitung nicht klar ist, wer denn eigentlich zuständig ist.

Es ist nicht verboten, auf die Steine zu gehen

Zwar heisst es bei der Verwaltungspolizei Neuhausen, dass man Touristen schon öfter darauf hingewiesen habe, dass solche Bilder gefährlich seien. Auch habe man öfter die Kantonspolizei informiert, wenn Selfie-Jäger keine Einsicht zeigten. Generell sei es aber nicht verboten, auf die Steine zu gehen, so die Verwaltungspolizei Neuhausen.

Ein Polizist, der anonym bleiben möchte, findet, dass mindestens ein Verbotsschild notwendig wäre, wenn nicht sogar ein höheres Geländer. Jetzt kann selbst eine ungeübte Person ohne Probleme auf die Felsen gelangen.

Warnschild soll montiert werden

Beim Tiefbau Schaffhausen ist man sich der Problematik auch bewusst. Verständnis für die «Felsenkletterer» hat man dort wenig. Kantonsingenieur Dino Giuliani: «Es gibt ein Geländer, eigentlich sollte es dann klar sein, dass man dann nicht rübersteigt.» So sollte es auch im Eigeninteresse der Leute liegen, dass man sich für ein Foto nicht in Gefahr begebe.

Man montiere nun ein Warnschild. Auf diesem soll vermerkt sein, dass der Kanton jegliche Haftung ablehne, sollte etwas passieren. Ob und wie es zu Konsequenzen kommt, sollte jemand trotz Schild über das Geländer steigen, ist gemäss der Zeitung unklar. Immerhin hat die Schaffhauser Polizei in den letzten Tagen ein rotes Absperrband bei der Aussichtsplattform angebracht, um es kenntlicher zu machen, dass man dort eigentlich nicht hinübersteigen sollte.

(som)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kurt am 02.04.2019 19:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Selber Schuld

    Selber Schuld, wenn sie abrutschen... oder eine gute Busse für diese Leute.

  • Beni am 02.04.2019 21:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Rheinfall

    Vielleicht sind schon viele hineingefallen.Nur hat es niemand bemerkt.

  • Retter am 02.04.2019 20:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Langeweile ...

    .... lasst sie doch, wenn sie diesen letzten Kick wollen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Böllä am 02.04.2019 23:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    § sowieso

    Nicht verboten? Sonst ist in der Schweiz alles verboten was nicht ausdrücklich erlaubt ist. Die Gemeinde hat für die Sicherheit Ihrer Gäste zu sorgen

  • marko 34 am 02.04.2019 21:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Genau

    Genau

  • Beni am 02.04.2019 21:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Rheinfall

    Vielleicht sind schon viele hineingefallen.Nur hat es niemand bemerkt.

  • Typhoeus am 02.04.2019 20:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das Verbot kommt

    nach dem Tod.

  • Roland Hermann am 02.04.2019 20:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Angst

    Balt wirt es unfähle geben wen mann disen turisten die gefahren nicht aufzeihgt! Seit Vorsiechtig dort.