Zürich

03. Februar 2011 10:00; Akt: 03.02.2011 20:44 Print

Gewaltprävention wird weitergeführt

Die 2008 beschlossenen Massnahmen zur Gewaltprävention und -intervention im Kanton Zürich haben sich bewährt.

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Der Regierungsrat hat daher beschlossen, sie fortzusetzen und die bis Ende 2011 befristete Stelle des «Gewaltbeauftragten» bis 2015 zu verlängern.

Schwerpunkte sollen auf der Medienerziehung, der Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus, dem Mobbing sowie der frühen Intervention bei Gewaltproblemen liegen, wie der Zürcher Regierungsrat am Donnerstag mitteilte.

Verstärkte Massnahmen in der Medienerziehung seien notwendig, um dem Konsum von schädlichen Inhalten und dem so genannten Cyber- Mobbing vorzubeugen. So bezeichnet man die Schädigung von Menschen über elektronische Kommunikationsmittel.

Neben dem Gewaltbeauftragten wird auch die Koordinationsgruppe weiterarbeiten. Sie ist zuständig für die Zusammenarbeit zwischen den Direktionen für Bildung, Sicherheit, Justiz und des Innern und soll zudem die Beteiligung des Kantons Zürich am «Gesamtschweizerischen Präventionsprogramm Jugend und Gewalt» vorbereiten.

Als weitere Massnahme und zur Unterstützung der Schulen wurde das Internetportal www.stopp-gewalt.zh.ch aufgebaut. Hier können sich neben Schulleitungen, Lehrpersonen und Schulbehörden auch Eltern informieren, was sie gegen Gewalt unternehmen können und wo sie Hilfe finden.

(sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Doktor Klöti am 03.02.2011 22:57 Report Diesen Beitrag melden

    Täter strafen

    Prävention ist sicher ganz toll. Aber nach erfolgter Gewalttat die Täter bestrafen sollte auch noch möglich sein.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Doktor Klöti am 03.02.2011 22:57 Report Diesen Beitrag melden

    Täter strafen

    Prävention ist sicher ganz toll. Aber nach erfolgter Gewalttat die Täter bestrafen sollte auch noch möglich sein.