Zürich

17. März 2011 22:17; Akt: 17.03.2011 22:53 Print

Guggenbühl-Prozess vertagt

Ausgerechnet wegen einer Prügelei stand der Sohn des bekannten Gewaltexperten und Jugendpsychologen Allan Guggenbühl gestern vor dem Bezirksgericht Zürich.

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Der heute 23-jährige R. G. soll mit einem 27-jährigen Kumpel 2006 in ­Zürich einen schweizerisch-türkischen Taxifahrer brutal verprügelt haben. «Ich habe dem Mann weder Fusstritte noch Schläge verpasst», versicherte R. G. gestern. Danach verweigerte er der Richterin jede Aussage.

Der Anwalt des Opfers berichtete stattdessen von Angstzuständen und Albträumen, an denen der Taxifahrer seit dem Vorfall leide. «Mein Mandant muss seither eine IV-Rente beziehen.» Genau darüber ärgerte sich Vater Guggenbühl: «Der Mann möchte sich IV-Gelder erschwindeln», sagte er dem ­«Tages-Anzeiger». Wegen komplexer versicherungstechnischer Fragen wurde der Prozess vertagt.

(tor)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • ostschweizer am 18.03.2011 11:39 Report Diesen Beitrag melden

    Täterschutz

    Da sieht man den Erfolg der psychiatrischen Einflussnahme am eigenen Leib und er wendet wieder das gleiche weltfremde Schema des widerlichen Täterschutzes an.

  • Roger Böni am 19.03.2011 06:35 Report Diesen Beitrag melden

    Wasser gepredigt und Wein getrunken

    Es wir wohl wieder alles versanden, da stimmt auch was mit dem Vater nicht, er sollte sich sofort aud dem Beruf zurück ziehen, denn der hift, verhäschelt und verteidigt ja jedem Jugentlichen bei jeder TV Debatte, so dass es einem schlecht wird. Eigentlich soll hier auch der Elternteil besrtaft werden, denn das wird Wasser gepredigt und Wein getrunken.

  • Zürcher am 18.03.2011 06:59 Report Diesen Beitrag melden

    Eigene Logik versagt?

    öffentliche Theorien die man selber nicht im Griff hat? Die Psychologie zu Hause ist eben was anderes als diese in der öffentlichekti zu proklamieren.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Monique am 22.03.2011 09:46 Report Diesen Beitrag melden

    @Allan Guggenbühl

    Mit Verlaub, als "bekannter Gewaltexperte und Jugendpsychologen" und nicht zuletzt als Erzieher haben Sie versagt. Wie wäre es, wenn Sie mal versuchen würden sich vorzustellen, Sie wären der Taxifahrer gewesen? ,Ostschweizer hat es auf dem Punk gebracht.

  • Susanne Reich am 19.03.2011 22:18 Report Diesen Beitrag melden

    warten wir das Urteil ab

    Selbst wenn der Vater Guggenbühl mit seiner Vermutung Recht hätte, rechtfertigt dies nicht die Tat seines Sohnes. Irgend etwas wird ja wohl vorgefallen sein, ansonsten wäre es gar nicht zu einem Prozess gekommen. Und weshalb Aussageverweigerung, wenn ja nichts vorgefallen sein soll? Lassen wir das Gericht entscheiden.

  • Roger Böni am 19.03.2011 06:35 Report Diesen Beitrag melden

    Wasser gepredigt und Wein getrunken

    Es wir wohl wieder alles versanden, da stimmt auch was mit dem Vater nicht, er sollte sich sofort aud dem Beruf zurück ziehen, denn der hift, verhäschelt und verteidigt ja jedem Jugentlichen bei jeder TV Debatte, so dass es einem schlecht wird. Eigentlich soll hier auch der Elternteil besrtaft werden, denn das wird Wasser gepredigt und Wein getrunken.

  • ostschweizer am 18.03.2011 11:39 Report Diesen Beitrag melden

    Täterschutz

    Da sieht man den Erfolg der psychiatrischen Einflussnahme am eigenen Leib und er wendet wieder das gleiche weltfremde Schema des widerlichen Täterschutzes an.

  • Roland am 18.03.2011 10:35 Report Diesen Beitrag melden

    Prozess nach mehr als 4 Jahren?

    Prozess nach mehr als 4 Jahren? Der Junge ist doch heute nicht mehr der Gleiche, da läuft doch was falsch. Man kann nur hoffen, dass dieser Taxifahrer genau unter die Lupe genommen wird. Da muss ja verheerende Gewalt (ich bezweifle nicht, dass diese heute vorkommt) ausgeübt worden sein, damit ein solches Trauma zustande kommt. Ich muss ehrlich sagen, ich hatte auch schon eine Fünflieber in der Hand, wenn sich Autofahrer einen Sport draus machen, scharf in Pfützen zu fahren, um einen Fussgänger zu öffentlich zu duschen.

    • Andi Heer am 19.03.2011 08:50 Report Diesen Beitrag melden

      Agressivität

      Was soll so eine Selbstjustiz? Sie machen sich damit strafbar. Was machen Sie, wenn der Autofahrer einen Baseball-Schläger hat? Gewalt ist kein Mittel!

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