Stadtpolizei Winterthur

03. April 2019 10:10; Akt: 03.04.2019 10:30 Print

Intakte Handgranate als Briefbeschwerer benutzt

Die Stadtpolizei Winterthur stellte im Rahmen der Räumung eines Zimmers eine Handgranate sicher. Diese wurde jahrelang als Briefbeschwerer benutzt.

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Am Montag wurde die Stadtpolizei Winterthur alarmiert, weil bei der Räumung eines Zimmers eine Handgranate gefunden worden war. Es stellte sich heraus, dass die Sprengladung der über 100-jährigen Waffe nach wie vor intakt war. Die Handgranate wurde sichergestellt und kontrolliert vernichtet.

Am Montagnachmittag meldete sich ein Mitarbeiter einer Immobilienbewirtschaftungsfirma bei der Stadtpolizei Winterthur, weil bei der Räumung eines Zimmers eine möglicherweise echte Handgranate gefunden wurde, wie die Stadtpolizei mitteilt. Spezialisten rückten aus und stellten fest, dass es sich tatsächlich um eine echte Kugelhandgranate – wohl aus dem 1. Weltkrieg – handelte.

Hauptladung war noch funktionsfähig

Die Granate wurde sichergestellt und dem Forensischen Institut Zürich übergeben. Eine genauere Analyse ergab, dass der Zünder zwar nicht mehr funktionsfähig war, wohl aber die feuerempfindliche Hauptladung. Die Handgranate wurde darauf kontrolliert vernichtet. Gemäss ersten Ermittlungen wurde die Handgranate von ihrem ehemaligen Besitzer jahrelang als Briefbeschwerer benutzt.

(tam)