Zürich-City

21. November 2013 22:41; Akt: 21.11.2013 22:56 Print

Hiltl eröffnet erste Vegi-Metzg der Schweiz

Tartar, Bratwurst, Cordon bleu – alles aber fleischlos: Der neueste Coup von Hiltl in Zürich ist ein edler Tante-Emma-Laden mit allem, was das vegetarische und vegane Herz begehrt.

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Direkt neben dem ältesten vegetarischen Restaurant der Welt an der St. Annagasse 18 betreibt Hiltl neu die erste vegetarische Metzgerei der Schweiz: Dort gibts Tartar, Bratwurst, Cordon bleu, Lyoner oder auch Züri-Geschnetzeltes – natürlich alles hergestellt aus Fleischalternativen wie Tofu oder Seitan. Doch damit nicht genug: Im Kühlregal bietet Hiltl auch hausgemachte Salatsaucen, Chutneys, Säfte und vieles mehr an. Hinzu kommen vegane Weine, exotische Gewürze und Früchte, Patisserie sowie die Klassiker vom Hiltl-Büffet wie die Jalapeños tiefgefkühlt für zu Hause.

«Unsere Gäste haben bisher die Produkte im Restaurant über die Gasse bezogen», sagt Inhaber Rolf Hiltl. «Nun können sie einen Teil unseres Angebots und viele der aussergewöhnlichen Zutaten in unserem Laden beziehen.» Dieser überrascht mit einer Raumhöhe von fünf Metern – was eine Galerie mit weiteren Regalen überhaupt erst möglich macht. Innenarchitektin Ushi Tamborriello hat das Lokal in gewohnter Hiltl-Manier mit grossen Fenstern und dunklem Holz versehen. Ein Hingucker sind die bereits im Restaurant verwendeten Muschel-Lampen. Passend bezeichnet Hiltl sein jüngstes Kind denn auch als «edlen Tante-Emma-Laden».

(rom)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Vegi am 22.11.2013 08:39 Report Diesen Beitrag melden

    Super Idee!

    Bitte nicht nur in Zürich auch in Bern!!!

  • Shimu Trachsel am 22.11.2013 00:23 Report Diesen Beitrag melden

    Vegi-Metzg ? hä

    Werden jetzt da die armen Sojabohnen geschlachtet und verwurstet ? NB: Züri-Gschnätzlets hat Kalbfleisch, Kalbsnierli, Kalbsfond, Rahm und Weisswein drin. Alles andere ist Etikettenschwindel (auch das Strecken mit Champignon).

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  • soso am 22.11.2013 22:42 Report Diesen Beitrag melden

    kokolores

    Ein absoluter Renner; gratuliere Herr Hiltl, grossartige Leistung. Es ist zu hoffen, dass Sie auch in Basel sowie in der ganzen übrigen Schweiz Filialen eröffnen können.

Die neusten Leser-Kommentare

  • soso am 22.11.2013 22:42 Report Diesen Beitrag melden

    kokolores

    Ein absoluter Renner; gratuliere Herr Hiltl, grossartige Leistung. Es ist zu hoffen, dass Sie auch in Basel sowie in der ganzen übrigen Schweiz Filialen eröffnen können.

  • Vegi am 22.11.2013 08:39 Report Diesen Beitrag melden

    Super Idee!

    Bitte nicht nur in Zürich auch in Bern!!!

  • Big B. am 22.11.2013 08:15 Report Diesen Beitrag melden

    Inkonsequent von A bis Z

    Man sollte Namen wie "Vegi-Metzg" verbieten. Ein Zürigschnetzlets ohne Kalbfleisch ist KEIN Zürigschnetzlets, sondern Etikettenschwindel! Hier zeigt sich sehr anschaulich das inkonsequente und ideenlose Verhalten der Vegis und die Tatsache, dass sie eben doch nicht so recht vom Fleisch los kommen.

  • Shimu Trachsel am 22.11.2013 00:23 Report Diesen Beitrag melden

    Vegi-Metzg ? hä

    Werden jetzt da die armen Sojabohnen geschlachtet und verwurstet ? NB: Züri-Gschnätzlets hat Kalbfleisch, Kalbsnierli, Kalbsfond, Rahm und Weisswein drin. Alles andere ist Etikettenschwindel (auch das Strecken mit Champignon).

    • soso am 22.11.2013 22:45 Report Diesen Beitrag melden

      Weniger Leid

      Dann müssen weniger Tiere daran glauben, nur weil die Leute glauben ohne Fleisch zu verhungern. Siehe Artikel "Schweizer Vieh geht's dreckiger als gedacht".

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  • Leser am 22.11.2013 00:00 Report Diesen Beitrag melden

    Vegi-Fantasien

    Das Essen von anderen Tieren ist in der Natur völlig normal. Spinnen tun es, Fische tun es, Schlangen tun es, Hunde tun es, Menschen tun es, Katzen tun es, Fledermäuse tun es, Bären ...

    • Daniel Fischer am 22.11.2013 09:08 Report Diesen Beitrag melden

      Zu viel...

      Der Unterschied vom Mensch zu Tier: Ein Tier nimmt und isst nur soviel wie es braucht - der Mensch macht auf Vorrat, lagert und friert es ein, macht Aktionen mit Vergünstigungen. Ein Grund warum dann viele Lebensmittel wegen Überproduktion im Abfall landen.

    • Vegi am 22.11.2013 09:56 Report Diesen Beitrag melden

      normal ist etwas anderes...

      Die Frage ist in welchem Ausmass. Die heutige Massentierhaltung(/Tierfabriken) die ist ganz bestimmt nicht normal!

    • Big B. am 22.11.2013 12:42 Report Diesen Beitrag melden

      Biologie-Nachhilfe

      @Fischer: Was für ein Blödsinn. Auch Tiere legen Vorräte an. Und zwar nicht nur Eichhörnchen mit ihren Nüssen, sondern z.B. auch Krokodile wenn sie mehr fangen als sie essen können!

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