Uni Zürich

16. September 2013 08:51; Akt: 16.09.2013 08:51 Print

Hochbegabter Maximilian darf nun doch studieren

Erfolg für Mathe-Genie: Nachdem die ETH einen Buben aus dem Kanton Luzern als Studenten abgelehnt hat, bekommt der Zehnjährige nun an der Uni Zürich einen Studienplatz.

Der mittlerweile zehnjährige Maximilian Janisch darf an der Uni Zürich studieren.
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Vor den Sommerferien hat der Fall des damals neunjährigen Maximilian Janisch aus dem Kanton Luzern für Wirbel gesorgt. Nachdem der hochbegabte Bub am Gymnasium Immensee die Mathe-Matur mit Bestnoten bestanden hatte, wollte er an der ETH in Zürich studieren. Dort hatte man aber kein Interesse an einem Kind im Hörsaal und erteilte dem kleinen Genie eine Absage. Als Student brauche es mehr als bloss Intelligenz, liess das renommierte Bildungsinstitut verlauten.

In der Folge nahmen die Eltern von Maximilian Kontakt mit der Universität Zürich auf. Nun hat die Hochschule laut der Neuen Luzerner Zeitung einen Entscheid im Sinne der Antragsteller gefällt. Max darf auf den Campus. Maximilians Wunsch, sich wie ein ganz normaler Student immatrikulieren zu können, wird sich aber auch hier wohl nicht ganz erfüllen. Offenbar will man für den Buben eine Sonderregelung ausarbeiten, dank der er in Mathematik gefördert werden soll.

Punkte sollen für späteres Studium angerechnent werden

Wie dieses spezielle Studium genau aussehen wird und wann der Zehnjährige damit beginnen kann, ist noch unklar. Fest steht: Die Uni will einen Weg finden, wie dem Jungen erbrachte Leistungen für ein späteres Studium angerechnet werden können. Dann, wenn Maximilian auch in den anderen erforderlichen Fächer seine Maturprüfungen abgelegt hat und ganz normal studieren darf.

Die Eltern wollen in Absprache mit der Universität Zürich momentan keine Auskunft über die Pläne ihres Sohnes geben. Die Universität werde zu einem späteren Zeitpunkt darüber informieren.