Regensdorf ZH

03. Mai 2019 11:33; Akt: 03.05.2019 13:10 Print

Hundewelpe Kalia in Schachtel ausgesetzt

Am Dienstag, 23. April, deponierten Unbekannte eine Kartonschachtel neben dem Rettungsfahrzeug des Tierrettungsdienstes.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Am Dienstagmorgen wurde der Tierrettungsdienst zu einem Enteneinsatz in Regensdorf gerufen. Nach dem geglückten Einsatz kehrte sie zum Tierrettungsfahrzeug zurück. Vor dem Auto stand eine Kartonschachtel, in der sich ein Hundewelpe befand. Der Kleine rief verzweifelt nach seiner Mutter, schreibt die Organisation in einer Mitteilung vom Freitag.

Die Tierrettungsfahrerin alarmierte daraufhin umgehend die Polizei und erstattete Anzeige gegen Unbekannt. Gemeinsam mit dem kleinen Hundemädchen machte sie sich auf den Weg in eine Tierklinik. Die Tierärzte checkten das Tier durch und schätzten sie auf ca. sechs bis acht Wochen. Glücklicherweise war der Gesundheitszustand gut und die Tierretterin konnte den Mischlings-Welpen mit ins Tierheim Pfötli nehmen.

Sie können erste Kontakte knüpfen

Aufgrund der unbekannten Herkunft, musste sie zuerst aber trotzdem in Quarantäne, fern von allen anderen Tieren, gehalten werden. Mittlerweile befindet sich Kalia, wie sie liebevoll genannt wird, neben den anderen Neuankömmlingen in der Absonderungsstation.

Bis die Tiere vollständig geimpft und gegen Parasiten behandelt sind, werden sie hier einzeln gehalten, können jedoch bereits erste Kontakte aus der Ferne knüpfen. Dadurch soll verhindert werden, dass sich Krankheiten verbreiten und ins Tierheim eingeschleppt werden. Zudem haben die Tierpflegerinnen und -pfleger so die Möglichkeit, die Tiere zu beobachten und Auffälligkeiten schnell zu erkennen.

Bis es auf gemeinsame Spaziergänge und zum Spielen mit anderen Hunden geht, muss die Kleine noch ihre Impfungen abwarten und hält solange das Tierpflege-Team auf Trab. Da Kalia noch zu klein zur Vermittlung ist, können zurzeit noch keine Adoptionsanfragen entgegengenommen werden.

(dmo)