Markus Kägi

16. März 2011 08:55; Akt: 16.03.2011 17:03 Print

Illegale Bauten am Uetliberg?

Der Zürcher Regierungsrat Markus Kägi (SVP) ist mit der Situation auf dem Uetliberg nicht zufrieden. Vom Empfinden her störe es ihn, dass Uto-Kulm-Hotelier Giusep Fry bis auf Weiteres ein Geschäft machen könne mit Bauten, die illegal erstellt worden seien.

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Der Regierungsrat könne da aber nichts machen, sagte Kägi in einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger» vom Mittwoch. Es handle sich um eine aussergewöhnliche Situation, über die er auch nicht glücklich sei.

Kägi wünscht sich, dass das ganze Verfahren schneller geht. Denn: «Die Bauten sind illegal. Punkt.» Der Uto Kulm sei aber nun mal in Privatbesitz, hielt er fest. Der Turm gehöre Giusep Fry. Der Kanton stelle aber klare Forderungen, etwa zur Zugänglichkeit.

Bundesgericht verweigert nachträgliche Bewilligung

Der Uto-Kulm-Hotelier Giusep Fry hatte am Dienstag eine herbe Niederlage vor Bundesgericht erlitten: Es verweigert ihm die nachträgliche Bewilligung seiner illegalen Gastronomiebauten. Nun liegt es an der Gemeinde Stallikon, über das weitere Vorgehen zu entscheiden.

Weil der Zürcher Hausberg seit Januar aber offiziell in einer Erholungs- und nicht mehr in einer Landwirtschaftszone liegt, besteht dennoch die Möglichkeit, dass Fry seine Bauten stehen lassen kann.

(sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • U.R. am 28.05.2011 19:08 Report Diesen Beitrag melden

    Top of Zürich

    Da gibt es endlich einen innovativen Menschen, der auf SEINEM Grund und Boden etwas auf die Beine stellt und schon kommen die Neider. Herr Fry hat viel für die Attraktivität von Zürich gemacht, zählt das nicht? Ich würde einen Zaun rund um das Areal hochziehen und wer nicht ins Restaurant, sondern nur auf den Turm oder die Toilette benützen möchte sollte einen saftigen Betrag bezahlen. Wer hält denn alles sauber und bezahlt noch saftige Steuern? OHNE FRY GÄBS KEIN TOP OF ZÜRICH¨!!!!

  • F. Kramer am 27.05.2011 08:29 Report Diesen Beitrag melden

    Bünzliger als bünzlig

    die Unflexibilität unseres Rechtssystems lässt kein menschenverständliches Rechtsempfinden mehr zu. Fry ist ein bemerkenswerter Unternehmer, der den "Uetliberg" von der Verwaldung in eine Attraktion verwandelte. Der grenzenlose Neid der Anwohner befeuert die engstirnigen Richter. Schade, dass das "frye" Unternehmertum in der Schweiz keine Chance hat, auch wenn der gesunde Meschenverstand das nicht verstehen kann.

  • S. Zuber am 20.03.2011 10:04 Report Diesen Beitrag melden

    Genau hinschauen

    Kägi hat recht und trifft mit seiner Empfindungs-Störung das Empfinden vieler. Bleibt abzuwarten, ob seinen Worten Taten folgen. Eher nicht: Der Regierungsrat kann da nichts machen, sagt er schon im Voraus. Kraftlos. Wie bei der Atomkraft. Hier setzt sich Kägi weiterhin für neue AKW ein. Dies dürfte schon jetzt eine Minderheitenposition sein. Ich persönlich habe langsam genug von Regierungsvertretern, die mit lauten Worten den strammen Max markieren und in Wahrheit vor dem Karren kleiner und grosser Wirtschaftsbosse marschieren.

Die neusten Leser-Kommentare

  • U.R. am 28.05.2011 19:08 Report Diesen Beitrag melden

    Top of Zürich

    Da gibt es endlich einen innovativen Menschen, der auf SEINEM Grund und Boden etwas auf die Beine stellt und schon kommen die Neider. Herr Fry hat viel für die Attraktivität von Zürich gemacht, zählt das nicht? Ich würde einen Zaun rund um das Areal hochziehen und wer nicht ins Restaurant, sondern nur auf den Turm oder die Toilette benützen möchte sollte einen saftigen Betrag bezahlen. Wer hält denn alles sauber und bezahlt noch saftige Steuern? OHNE FRY GÄBS KEIN TOP OF ZÜRICH¨!!!!

  • F. Kramer am 27.05.2011 08:29 Report Diesen Beitrag melden

    Bünzliger als bünzlig

    die Unflexibilität unseres Rechtssystems lässt kein menschenverständliches Rechtsempfinden mehr zu. Fry ist ein bemerkenswerter Unternehmer, der den "Uetliberg" von der Verwaldung in eine Attraktion verwandelte. Der grenzenlose Neid der Anwohner befeuert die engstirnigen Richter. Schade, dass das "frye" Unternehmertum in der Schweiz keine Chance hat, auch wenn der gesunde Meschenverstand das nicht verstehen kann.

  • S. Zuber am 20.03.2011 10:04 Report Diesen Beitrag melden

    Genau hinschauen

    Kägi hat recht und trifft mit seiner Empfindungs-Störung das Empfinden vieler. Bleibt abzuwarten, ob seinen Worten Taten folgen. Eher nicht: Der Regierungsrat kann da nichts machen, sagt er schon im Voraus. Kraftlos. Wie bei der Atomkraft. Hier setzt sich Kägi weiterhin für neue AKW ein. Dies dürfte schon jetzt eine Minderheitenposition sein. Ich persönlich habe langsam genug von Regierungsvertretern, die mit lauten Worten den strammen Max markieren und in Wahrheit vor dem Karren kleiner und grosser Wirtschaftsbosse marschieren.