Zürich

29. Januar 2017 10:43; Akt: 29.01.2017 17:26 Print

Im Hotel Suff landen mehr Auswärtige als Städter

751 Personen wurden 2016 in die Ausnüchterungsstelle der Zürcher Stadtpolizei eingewiesen – fast zwei Drittel wohnen gar nicht in der Stadt. Am meisten los war an der Street Parade.

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Wer im Alkohol- respektive Drogenrausch sich oder andere gefährdet, droht in Zürich in der Zentralen Ausnüchterungsstelle (ZAB) zu landen – auch bekannt als Hotel Suff. Letztes Jahr waren es 751 Personen. Nur 37,8 Prozent davon wohnen in der Stadt Zürich – die restlichen fast zwei Drittel stammen aus dem Kanton Zürich (33,4%), anderen Kantonen (16,9%), dem Ausland (7,9%) oder haben nichts angegeben (4%).

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Am meisten los war laut einem Bericht der «NZZ am Sonntag» an der Street Parade mit 18 Einweisungen. Ohnehin ist das Hotel Suff primär am Wochenende gefragt. An Montagen oder Dienstagen kommt es im Schnitt nur zu je einer Einweisung.

400 bis 600 Franken

Eingewiesene müssen für den Aufenthalt im Hotel Suff rund 400 bis 600 Franken bezahlen. Die effektiven Kosten belaufen sich aber auf das Dreifache, was die Stadt pro Jahr rund zwei Millionen Franken kostet. Das ist laut dem Bericht aber immer noch günstiger, als die Berauschten wie früher in ein Spital einzuweisen.

Die ZAB ist seit dem Jahr 2015 regulär in Betrieb an sieben Tagen die Woche. Zuvor gab es ein ähnliches Pilotprojekt. Im November 2014 sagten die Stadtzürcher Stimmberechtigten deutlich Ja zur definitiven Einführung der ZAB.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • laro am 29.01.2017 11:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    bischen teuer

    400-600 franken und decken nur ein drittel der kosten ab... was bekommen die denn zum frühstück... was sind da sonst noch für extras dabei? pool? seesicht? massage? steckt die doch in ein hotel. viel billiger...

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  • plqmpi am 29.01.2017 11:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    der suff knast

    warum frage ich mich das man nicht die ganzen kosten verrechnet, nicht das der Steuerzahler mit zählt, kaum zum glauben

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  • Stadtzürcher am 29.01.2017 16:32 Report Diesen Beitrag melden

    wen wunderts?

    Sorry, wundert das einen' Bestes Beispiel ist ja mittlerweile die Gegend um die Langstrasse, an der sich jedes Wochenende die AG Kennzeichen hintereinander reihen bis zum geht nicht mehr. Man sollte den "Übernachtungspreis" für Auswärtige erhöhen. Stadtzürcher zahlen das ja schon indirekt über die Steuer

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Trudi am 30.01.2017 14:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nichts neues

    das war beim Plattspitz schon so. Zu viele auswärtige wissen sich wohl nicht zu benehmen.

  • Herr Bünzliger am 29.01.2017 17:33 Report Diesen Beitrag melden

    ja genau

    ist vermutlich billiger dort zu Hausen, als ein Hotel in der Limmatstadt

  • Stadtzürcher am 29.01.2017 16:32 Report Diesen Beitrag melden

    wen wunderts?

    Sorry, wundert das einen' Bestes Beispiel ist ja mittlerweile die Gegend um die Langstrasse, an der sich jedes Wochenende die AG Kennzeichen hintereinander reihen bis zum geht nicht mehr. Man sollte den "Übernachtungspreis" für Auswärtige erhöhen. Stadtzürcher zahlen das ja schon indirekt über die Steuer

    • Städter am 29.01.2017 18:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Stadtzürcher

      AG's sollten generell ein Visum für den Kanton Zürich benötigen. Wären die nicht unterwegs, bräuchte es keine dritte Röhre beim Gubrist! Auch sonst wäre die Stadt Zürich viel verkehrsarmer...

    • Auch am 29.01.2017 20:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Städter

      Ui ja...und wie die dann noch fahren diese Argauer...."Achtung Gefahr" gilt heute noch, wenn die rumkurven...;-)

    • Daniel am 29.01.2017 21:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Stadtzürcher

      Die mit den AG Nummern, leisten Entwicklungshilfe in Zürich :)

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  • Simplon am 29.01.2017 14:52 Report Diesen Beitrag melden

    Kostenträger

    Wer im Drogen- oder im Alkoholrausch sich oder andere gefährdet und in einer Kantonalen - oder Gesundheits-Institution landet, hat dies absolut selber zu verantworten und die Kosten vollumfänglich selber zu bezahlen. Nicht der Steuerzahler! Preise hoch auf Fr. 2000.-- pro Übernachtung im Hotel Suff oder pro Übernachtung im Spital! Zuzüglich sämtliche ärztlichen Leistungen! Basta!

  • kiki am 29.01.2017 14:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wie schlimm war es dann 2016

    es gab im Jahr 216 schon eine street Parade?.

    • praettigauer am 29.01.2017 16:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @kiki

      kiki ja 2016 aso letzes jahr gabs eine street parade genau wie dieses jahr 2017 auch

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