Exodus aus Zürich City

11. Dezember 2011 15:30; Akt: 11.12.2011 15:48 Print

Immobilien bald zu Schnäppchen-Preisen?

Immer mehr grosse Firmen wandern von der Zürcher Innenstadt in die trendigen Aussenquartiere ab. Nicht ohne Folgen für die Mietpreise. Experten rechnen mit einer Reduktion von 10 bis 20 Prozent.

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Ausgerechnet im Zentrum der Schweizer Wirtschaftsmetropole wachsen die Bäume nicht mehr in den Himmel. Während praktisch im ganzen Land immerfort die Immobilienpreise steigen, dreht in der Zürcher Innenstadt der Trend.

«In den nächsten Jahren werden weit über hunderttausend Quadratmeter Bürofläche frei» sagt Jan Eckert, CEO des Schweizer Ablegers der Immobilienberatungsfirma Jones Lang LaSalle gegenüber der «SonntagsZeitung». «Das wird erhebliche Auswirkungen auf den Mietzins und den Wert der Liegenschaften haben.»

Eckert geht von einer Reduktion der Spitzenmieten von 10 bis 20 Prozent aus. Hintergrund für diese Preisentwicklung ist der anhaltende Exodus grosser Firmen aus der Innenstadt in die trendigen Aussenquartiere Zürichs, darunter die Allianz, UBS und Ernst & Young. Rechnet man noch die Hochschule der Künste und die Pädagogische Hochschule Zürich dazu, werden durch diesen Exodus knapp 300 000 m2 oder 37 Prozent der gesamten Fläche im so genannten Central Business District auf den Markt kommen. Jones Lang LaSalle schätzt, dass die Leerstandsquote von heute rekordtiefen 2 Prozent bis 2016 auf 13 bis 20 Prozent steigen könnte.

(bee)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Peschä am 11.12.2011 16:25 Report Diesen Beitrag melden

    Unsinn

    Wohnungen werden immer noch viel zu teuer sein!

    einklappen einklappen
  • 807687 am 11.12.2011 23:58 Report Diesen Beitrag melden

    Ich denke, dass zusätzlicher Raum

    frei wird, denn einige werden in der Krise, deren schlimmster Teil erst noch kommt, pleite gehen. Vielleicht sollte man anfangen, solche flächen umzunutzen in - bezahlbaren!!! - Wohnraum.

  • Alex am 11.12.2011 15:53 Report Diesen Beitrag melden

    Schwachsinn!

    Was für ein Witz! 10-20%.....hat sich schon mal jemand überlegt, was das bei einer Million pro ausmacht? Wenn das ein Schnäppchenpreis ist, naja........

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Linda am 13.12.2011 13:44 Report Diesen Beitrag melden

    SCHNÄPPCHEN = ABZOCKER-PREIS

    Die Reichen werden immer Reicher, und die Armen immer Ärmer - die Immobilien-Kriese ist voll im Gang, und die Schnäppchen-Jäger packen zu.

  • Geissenpeter am 12.12.2011 06:37 Report Diesen Beitrag melden

    Was ist der Grund hierfür?

    Vielleicht ist der Grund ein ganz banaler. Vielleicht haben die Firmen gemerkt, dass man in den Aussenquartieren besser mit dem Auto zukommt als in der Innenstadt, wo Frau Genner ja überall 'Begegnungszonen' machen will oder bereits gemacht hat.

  • 807687 am 11.12.2011 23:58 Report Diesen Beitrag melden

    Ich denke, dass zusätzlicher Raum

    frei wird, denn einige werden in der Krise, deren schlimmster Teil erst noch kommt, pleite gehen. Vielleicht sollte man anfangen, solche flächen umzunutzen in - bezahlbaren!!! - Wohnraum.

  • gaga am 11.12.2011 21:05 Report Diesen Beitrag melden

    Billig wird es trotzdem nicht!

    Jede Seifenblase platzt mal!

  • Durchschnittsverdiener am 11.12.2011 18:10 Report Diesen Beitrag melden

    Daraus bezahlbare Wohnungen machen

    Sehr gut wenn aus diesen leeren Büroflächen (die es in ZH Altstätten seit Jahren gibt in Gebäuden die älter als 40 Jahre sind) etlich bezahlbare Wohnungen werden. Aber eben die grossen Immobilenfirmen lassen lieber Büros & Wohnungen Jahrelang leer stehen als mit der Miete runterzugehen.