Projekt Winfluence

12. April 2018 08:29; Akt: 12.04.2018 08:29 Print

Influencer kämpfen mit Comics gegen Hass

von T. Mathis - Mit eigenen Geschichten versuchen junge Theatertalente, Gleichaltrigen aufzuzeigen, dass es Alternativen zu Hass und Hetze gibt.

Bei einem Improvisations-Workshop entwickeln die jungen Influencer Geschichten, aus denen später Comics entstehen. (Video: tam)
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Ausgrenzung und Radikalisierung – das kennen Jugendliche aus ihrem Alltag. Mit dem Projekt Winfluence will die Stadt Winterthur die Erlebnisse der Jugendlichen aufgreifen und als Comics veröffentlichen. Die zwölf ausgewählten 14- bis 18-Jährigen sollen sich mit dem Thema Ausgrenzung und Radikalisierung auseinandersetzen und sich überlegen, wie man damit umgeht.

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Die Geschichten, die die Jugendlichen aus der Region Winterthur im Rahmen der Theater-Workshops behandeln, stammen aus ihrer eigenen Lebenswelt. Unter Anleitung einer Theaterpädagogin entstehen aus den Erzählungen einzelne Szenen, die auf Video festgehalten werden.

«Thema liegt den Jugendlichen am Herzen»

Das Engagement der Jugendlichen ist dabei gross. Sie spielen mit Gestik und Worten, als stünde man mitten im Geschehen. «Man spürt, dass ihnen das Thema am Herzen liegt, weil sie im Alltag damit konfrontiert sind», sagt Projektleiter Rafael Freuler.

Aus den gefilmten Szenen stellt eine Illustratorin später Comics her. Es ist geplant, dass junge Erwachsene diese im Frühsommer in sozialen Netzwerken verbreiten und Gleichaltrige damit ansprechen. «Durch den Einbezug der Jugendlichen werden die Geschichten authentisch», erklärt Freuler. Das erleichtere den Zugang zu den Jugendlichen.

«Wir möchten Erkenntnisse gewinnen»

Das Ziel des Pilotprojekts, das unter anderem von der Stadt und dem Bund unterstützt wird, ist aber nicht nur die Wirkung der Kampagne selbst. «Wir wollen auch Erkenntnisse gewinnen, wie Toleranz und Respekt bei Jugendlichen auf Social Media gefördert werden kann», sagt Freuler.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • MikeMU am 12.04.2018 10:42 Report Diesen Beitrag melden

    Träumen von nichts tun

    Influencer tragen meistens selber zu Hass bei, Hauptsachen mit ein paar Videos und Schmiergeld von Produktehersteller sich ein einfaches Leben gönnen.

  • Dr.e am 12.04.2018 08:43 Report Diesen Beitrag melden

    Laaaaangweiliig!

    Wir wollen keine Influencer wir wollen Nachrichten aus der Welt! Kein Mensch interessiert es ob diese Kinder jetzt einen Workshop machen oder nicht und die Information, dass es gegen Hass ist hilft 99% der Bevölkerung auch nicht weiter da es eine kleine Minderheit ist welche betroffen ist. Es gibt bereits in den Primarschulen eine Gewaltprävention. Die hatten wir alle und wer nicht daraus lernte wird auch von denen nicht neues lernen.

  • Son Do am 12.04.2018 09:24 Report Diesen Beitrag melden

    Erkenntnisse gewinnen

    Das spielen mit Gestik und Worten hat mir am besten gefallen. Toleranz und Respekt auf Social Media sollen gefördert werden. Speziell beim Thema Ausgrenzung und Radikalisierung sollte man sich überlegen wie man aktiv damit umgeht. #HASSISTKEINEMEINUNG #JASS-MIT

Die neusten Leser-Kommentare

  • MikeMU am 12.04.2018 10:42 Report Diesen Beitrag melden

    Träumen von nichts tun

    Influencer tragen meistens selber zu Hass bei, Hauptsachen mit ein paar Videos und Schmiergeld von Produktehersteller sich ein einfaches Leben gönnen.

  • Son Do am 12.04.2018 09:24 Report Diesen Beitrag melden

    Erkenntnisse gewinnen

    Das spielen mit Gestik und Worten hat mir am besten gefallen. Toleranz und Respekt auf Social Media sollen gefördert werden. Speziell beim Thema Ausgrenzung und Radikalisierung sollte man sich überlegen wie man aktiv damit umgeht. #HASSISTKEINEMEINUNG #JASS-MIT

  • Dr.e am 12.04.2018 08:43 Report Diesen Beitrag melden

    Laaaaangweiliig!

    Wir wollen keine Influencer wir wollen Nachrichten aus der Welt! Kein Mensch interessiert es ob diese Kinder jetzt einen Workshop machen oder nicht und die Information, dass es gegen Hass ist hilft 99% der Bevölkerung auch nicht weiter da es eine kleine Minderheit ist welche betroffen ist. Es gibt bereits in den Primarschulen eine Gewaltprävention. Die hatten wir alle und wer nicht daraus lernte wird auch von denen nicht neues lernen.