Zürich

21. Dezember 2011 22:00; Akt: 21.12.2011 22:08 Print

Ja zum Hafenkran nach einer hitzigen Debatte

Der Zürcher Gemeinderat hat sich gestern eine einstündige Auseinandersetzung über den umstrittenen Hafenkran geliefert.

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So soll das Limmatquai mit dem Hafenkran aussehen.

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Am Ende bewilligte er das Projekt und hiess mit 67 zu 51 Stimmen bei drei Enthaltungen einen Beitrag von rund 380 000 Franken gut. Als «Scheissding, das keiner will» und «Verschandelung des Limmatquais» bezeichneten die einen die Kunstinstallation «zürich transit maritim» – kurz Hafenkran. Ein «spezielles Erlebnis» oder «Anregung zum Denken» nannten es die anderen. Der Budgetantrag sei eine Zwängerei, weil der Gemeinderat das Projekt doch schon einmal abgelehnt habe, sagten die Gegner von bürgerlicher Seite – SVP, FDP, EVP, CVP und SD. Die Befürworter von SP, Grünen, Grünliberalen und AL riefen in Erinnerung, dass die Verträge aber schon unterschrieben seien. Das Kunstprojekt sieht vor, am Limmatquai 2013 für neun Monate einen originalen Hafenkran aufzustellen.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Thomi am 22.12.2011 13:18 Report Diesen Beitrag melden

    Als städtischer Angestellter entäuscht .

    Schade, dass die Stadt Zürich so viel Geld für einen Kran ausgibt. Auch schade ist,dass er nur 9 Monate stehen bleibt. Der Gipfel ist dann aber die Tatsache, dass die Verträge mit den Künstlern schon gemacht sind, also das Volk vor vollendete Tatsachen gestellt wird. Als städtischer Mitarbeiter bin ich entäuscht über das Geschäft. So müssen wir im stätdischen Rettungsdienst SRZ bereits massive Kürzungen hinnehmen, auch Sicherheitsrelevante. Im medizinischen Notfallsektor wird gespart, in der Kunst wird das Geld ausgegeben, dass eigentlich für die Sicherheit der Stadtbevölkerug notwendig wäre

  • René am 22.12.2011 09:05 Report Diesen Beitrag melden

    Unsinn für 380'000.-

    Das ist Erpressung: Verträge unterzeichnen und dann die Volksvertreter darüber abstimmen lassen. Eine Verschandelung der Stadt. Die Besucher kommen wegen der schnönen Altstadt und der schönen Lage an der Limmat und See. Das ist für 9 Monate zerstört.

  • René Kälin am 22.12.2011 08:59 Report Diesen Beitrag melden

    Blanker Unsinn

    So einen Schwachsinn! Das verschandelt die Innenstadt und kostet gleichzeitig 380'000.-.

Die neusten Leser-Kommentare

  • R.Schwaller am 23.12.2011 10:22 Report Diesen Beitrag melden

    Das darf doch nicht wahr sein...!!

    Da hat die Pensionskasse ein Riesenloch und alle Bürger müssen dies mit Ihren Steuergelder stopfen... und dann wird für ein "Kunst-Ding" so locker 380'000 hingeblättert... Seit Ihr noch bei Sinnen?

  • Hans Zürcher am 23.12.2011 01:14 Report Diesen Beitrag melden

    Null Verständnis

    Eigentlich möchte ich hier meinen Aerger loswerden....., aber mir fehlen total die Worte. Für dieses Geld könnte man VIEL Gutes und Besseres machen.

  • Manuela R. am 23.12.2011 00:39 Report Diesen Beitrag melden

    Hafenkran???!!!

    Wenn dieser Hafenkran Kunst ist, fange ich morgen mit Malen an! Hoffe dann auch soviel zu verdienen, wie die für dieses Ding bezahlen wollen....

  • Susanne am 22.12.2011 17:03 Report Diesen Beitrag melden

    Das soll Kunst sein?

    Kunst war ja schon immer Ansichtssachen. Mir gefällt das aber überhaupt nicht. Es verschandelt das Ufer mit den schönen Häusern und den Kirchtürmen. Glücklicherweise bin ich nicht Zürcher, und muss nicht für einen solchen Blödsinn bezahlen.

  • Thomi am 22.12.2011 13:18 Report Diesen Beitrag melden

    Als städtischer Angestellter entäuscht .

    Schade, dass die Stadt Zürich so viel Geld für einen Kran ausgibt. Auch schade ist,dass er nur 9 Monate stehen bleibt. Der Gipfel ist dann aber die Tatsache, dass die Verträge mit den Künstlern schon gemacht sind, also das Volk vor vollendete Tatsachen gestellt wird. Als städtischer Mitarbeiter bin ich entäuscht über das Geschäft. So müssen wir im stätdischen Rettungsdienst SRZ bereits massive Kürzungen hinnehmen, auch Sicherheitsrelevante. Im medizinischen Notfallsektor wird gespart, in der Kunst wird das Geld ausgegeben, dass eigentlich für die Sicherheit der Stadtbevölkerug notwendig wäre