Rettung am Uetliberg

07. April 2015 19:49; Akt: 07.04.2015 19:49 Print

Joggerin stürzte und hielt sich an Wurzel fest

Eine Joggerin drohte am Uetliberg nach einem Misstritt in die Tiefe zu stürzen. Die Polizei konnte sie aus ihrer misslichen Lage befreien. Auch die Rega musste zwei verirrte Wanderer retten.

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Am Uetliberg kam es zu den beiden Rettungseinsätzen. (Bild: Keystone/Alessandro Della Bella)

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Die Zürcher Stadtpolizei musste am Dienstag zusammen mit Spezialisten von Schutz & Rettung innerhalb kurzer Zeit am Zürcher Uetliberg drei Personen aus misslichen Lagen befreien. Zwei Wandernde blieben in unwegsamem Gelände stecken, einer Joggerin drohte der Absturz in die Tiefe.

Kurz nach 14.45 Uhr teilte ein Wanderer der Stadtpolizei telefonisch mit, dass er zusammen mit einer Frau im unwegsamen Gelände feststecke und nicht mehr weiter komme. Dank der App «Echo 112» konnte er die genauen Koordinaten seines Standortes der Einsatzzentrale senden, wie es in der Mitteilung der Polizei heisst.

Vom Wanderweg abgekommen

Die Besatzung eines Rega-Helikopters sichtete die beiden Personen kurz vor 16 Uhr unterhalb der Gratstrasse. Die 26-jährige Frau und der 43-jährige Mann konnten danach mit Hilfe eines Rettungsspezialisten von Schutz & Rettung unverletzt aus der misslichen Lage befreit werden. Die beiden wollten von Leimbach zur «Teehütte Fallätsche» wandern und waren dabei vom Wanderweg abgekommen.

Kurz nach 16 Uhr alarmierte eine Joggerin die Einsatzzentrale. Sie war beim Hohenstein-/Panoramaweg ausgerutscht und hielt sich an einer Wurzel fest, damit sie nicht einen Steilhang hinabstürzte.

Weil sie den Streifenwagen via Mobiltelefon lotsen konnte, wurde sie kurze Zeit später von den Polizisten gefunden. Diese sicherten die Frau mit einem Wurfleinensack. Kurz nach 17.30 Uhr konnte die 58-Jährige durch einen Rettungsspezialisten und die Polizisten unverletzt geborgen werden.

(sda)