Wahlen 2015

11. Juli 2014 15:56; Akt: 11.07.2014 16:02 Print

Jositsch will doch nicht in den Regierungsrat

SP-Nationalrat Daniel Jositsch lässt sich nicht als Kandidat für den Zürcher Regierungsrat aufstellen. Er macht damit bewusst Platz für eine Frau als mögliche Aeppli-Nachfolgerin.

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Die Auswahl von möglichen Regierungsratskandidaten wird für die SP-Delegierten immer kleiner: Nach dem Rückzug von Winterthurs Finanzvorsteherin Yvonne Beutler nimmt sich nun auch Nationalrat Daniel Jositsch aus dem Rennen. Als Grund nennt er gemäss «NZZ online» seine geringen Wahlchancen aufgrund der Konstellation. Im Vordergrund stehe klar eine weibliche Kandidatur, da alle fünf Regierungsräte, die wieder antreten, Männer seien – darunter auch Parteikollege Mario Fehr.

Somit gibt es momentan noch vier Interessentinnen. Sicher die beiden Winterthurer Nationalrätinnen Chantal Galladé und Jacqueline Fehr, ferner Kantonsrätin und Stadträtin Priska Seiler Graf aus Kloten sowie Kantonsrätin und Gemeindepräsidentin Sabine Sieber aus Sternenberg. Die Genossen entscheiden an der Delegiertenversammlung vom 27. September in Winterthur.

Es bleibt also spannend, mit wem die SP den Sitz ihrer zurücktretenden Bildungsdirektorin Regine Aeppli verteidigen will. Die Gesamterneuerungswahlen des Zürcher Regierungsrats finden im Frühling 2015 statt.

(rom)