Mitspracherecht

07. März 2011 21:49; Akt: 07.03.2011 21:57 Print

Kinder sollen eine Stimme erhalten

Auch Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sollen künftig im Kanton Zürich auf politischer Ebene mitreden können.

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mit diesem Ziel ­haben die Grünen und AL am Montag zwei Vorstösse im Kantonsrat eingereicht. Damit ­wollen sie ein Gegengewicht zur «Seniorenwählerschaft» schaffen.

Stimmberechtigt sollen neu Schweizer Kinder ab ihrer ­Geburt werden – bis zu ihrer Volljährigkeit sollen jedoch die Eltern ihren Stimmzettel ausfüllen. «Eltern denken längerfristig und nachhaltiger als ­alleinstehende Paare», erklärt Ralf Margreiter (Grüne) die ­Initiative. Zudem betreffe die getroffene Entscheidung meist mehr als eine Person. Er hofft aber auch, dass die neue Verantwortung der Eltern zu mehr politischen Diskussionen in der Familie führe. In einer Motion fordern die Grünen zudem die Schaffung eines Jugend­parlaments auf kantonaler Ebene. Dieses Parlament soll zu Vorstössen berechtigt sein.

(rry/20 Minuten)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • peter am 08.03.2011 14:48 Report Diesen Beitrag melden

    Grüner Quantensprung?

    Von Grün ist anscheinend nicht sehr viel Fachkompetenz zu erwarten denn zu GRÜN und auch kaum durchdacht ist die Idee. Für Anhänger der autonomen Szene ist unser System der Rechte und Pflichten zu hoch gegriffen und scheint die GRÜNEN auch überfordern!

  • Simone Walt am 08.03.2011 08:05 Report Diesen Beitrag melden

    verkehrte Welt

    Stimmen ja, für Vergehen strafen nicht, "verkehrte Welt"

  • Thomas Christen am 08.03.2011 09:52 Report Diesen Beitrag melden

    Grüner Fasnachtsscherz?

    Absoluter Blöödsinn den da die Grünen wieder aushecken.Wer fremde Wahlzettel ausfüllt macht sich eh strafbar!Mit allen Mitteln versuchen Grüne u Linke die Wählerbasis mit allerlei Tricks zu ihren Gunsten zu vergrössern, weil ihnen die Wähler mehr u mehr abhanden kommen. Jetzt sollen also schon Babys wahlberechtigt sein, bevor die den ersten Furz absetzen! Man könnte meinen es sei ein Fasnachtsscherz der Grünen!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Simon am 08.03.2011 20:43 Report Diesen Beitrag melden

    Nochmehr Kindergarten

    Zudem haben viele Volljährige ein gewisses Defizit, daran ist natürlich unsere Gesellschaft mitschultig - es herrscht keine Autorität mehr, die zeigt wo es lang geht.

  • peter am 08.03.2011 14:48 Report Diesen Beitrag melden

    Grüner Quantensprung?

    Von Grün ist anscheinend nicht sehr viel Fachkompetenz zu erwarten denn zu GRÜN und auch kaum durchdacht ist die Idee. Für Anhänger der autonomen Szene ist unser System der Rechte und Pflichten zu hoch gegriffen und scheint die GRÜNEN auch überfordern!

  • Wenzin am 08.03.2011 13:15 Report Diesen Beitrag melden

    Dieser Schuss könnte gewaltig

    nach hinten losgehen, liebe Grüne. Sie sind also Eltern, die weitsichtig und langfristig denken? Wenn also alle Eltern für jedes Kind eine zusätzliche Stimme haben, so sind davon auch die SVP-Wähler ( Eure Erzfeinde ) betroffen. Dann stündet Ihr ja noch viel schlechter da. Das wären dann tatsächlich nachhaltige Ergebnisse. Grün stimmt: hinter den Ohren.

  • Wenzin am 08.03.2011 13:03 Report Diesen Beitrag melden

    Wieder mal Eltern,

    die glauben, sie seien die einzigen, die etwas zum Gedeihen des Staates beitragen. Aber mit Kinder machen alleine ist es nicht getan. Was glaubt ihr wohl, wieviele der Elternpaare es überhaupt schaffen,mit ihren Steuern die Schulkosten zu decken, geschweigedenn den monatlichen Zustupf an Kindergeld? Sie wollen mehr Rechte? Dann sollen sie auch dafür mehr bezahlen. Denn, dass diese Kinder uns dereinst die AHV bezahlen werden - wie ja immer schön propagiert wird - muss erst einmal bewiesen werden.

  • Wayne am 08.03.2011 12:52 Report Diesen Beitrag melden

    Demokratie falsch verstanden

    Es macht schon Sinn, wenn man das Stimm- und Wahlrecht erst bei Volljährigkeit erhält. Sonst könnten wir ja gleich noch die Stimmen für allfällige Enkel und Urenkel einfordern, geschweige denn die Stimmen der Haustiere, die vielleicht auch noch ihren Senf zu Klimaabstimmungen geben wollen.