Einigung mit Verlag

21. Juli 2011 21:47; Akt: 22.07.2011 12:48 Print

Kronenhalle versöhnt sich mit Deutschen

Bei der Kronenhalle lege man keinen Wert auf deutsche Gäste, hiess es in einem Reiseführer des Verlags «Süddeutsche Zeitung» - doch alles war nur ein Missverständnis.

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Die Kronenhalle-Betreiber haben sich mit dem Verlag der «Süddeutschen Zeitung» geeinigt. Im vom deutschen Verlag herausgegebenen Reiseführer «Ein perfektes Wochenende in ... Zürich» stand, bei der Kronenhalle lege man keinen Wert auf deutsche Touristen als Gäste. Per Anwalt hatte die Kronenhalle Ende Juni verlangt, dass die Bücher mit dieser Aussage nicht mehr in Umlauf gebracht werden. Dieser Konflikt ist nun beigelegt: «Wir haben mittlerweile gemeinsam mit dem Verlag festgestellt, dass diese Zeilen im Reiseführer auf einem Missverständnis beruhen», sagt Kronenhalle-Sprecher Walter Lutz. Die aktuelle Ausgabe des Reiseführers ist bereits ausverkauft, in der neuen Auflage wird die Textpassage nicht mehr gedruckt.

(lüs)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Beobachter am 22.07.2011 18:53 Report Diesen Beitrag melden

    Feiner Zug

    Feiner Zug von beiden Zeiten. So schafft man Probleme aus der Welt. Stefanie Heinzmann und Stefan Raab, Michelle Hunziker und Thomas Gottschalk, Jo Ackermann und die Deutsche Bank: Alles Beispiele für eine sehr erfolgreiche Deutsch - Schweizer bzw. Schweiz - Deutsche Zusammenarbeit. Was für ein Potential geht durch die ständigen Anfeindungen verloren?

  • Eidgenosse am 22.07.2011 07:19 Report Diesen Beitrag melden

    Schadensbegrenzung

    wie kann man "aus einem Missverständnis heraus" in einem Reiseführer so eine aussagekräftige Zeile schreiben,und wird erst nach dem Einschalten eines Anwalts entfernt?Die "Entschuldigung" vom Kronenhallensprecher Lutz ist mir zu heuchlerisch und absolut unglaubwürdig!Schadensbegrenzung nennt man das im heutigen Sprachgebrauch

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  • Beobachter am 22.07.2011 18:53 Report Diesen Beitrag melden

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  • Eidgenosse am 22.07.2011 07:19 Report Diesen Beitrag melden

    Schadensbegrenzung

    wie kann man "aus einem Missverständnis heraus" in einem Reiseführer so eine aussagekräftige Zeile schreiben,und wird erst nach dem Einschalten eines Anwalts entfernt?Die "Entschuldigung" vom Kronenhallensprecher Lutz ist mir zu heuchlerisch und absolut unglaubwürdig!Schadensbegrenzung nennt man das im heutigen Sprachgebrauch