Embrach ZH

30. Juni 2011 11:20; Akt: 30.06.2011 20:02 Print

Langzeitpflege statt Psychiatrie

Der westliche Teil des Psychiatriezentrums Hard in Embrach wird frei für Langzeitpflegeplätze.

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Wie der Zürcher Regierungsrat am Donnerstag mitteilte, gibt er den Grossteil des Zentrums im Baurecht an die Interkommunale Anstalt Kompetenzzentrum Pflege und Gesundheit (IKA KZU) ab.

Die Übergabe des nicht mehr für die stationäre Psychiatrie benötigten Teils des Zentrums Hard an die IKA KZU erfolgt am 1. Juli. Die Psychiatrieplätze in Embrach werden frei, weil einerseits generell weniger stationäre Pflegeplätze in der Psychiatrie gebraucht werden.

Andererseits hat der Regierungsrat das bisherige Psychiatriezentrum Hard mit der Integrierten Psychiatrie Winterthur zusammengelegt. Deren stationäres Angebot wird in Winterthur konzentriert.

Die aus dem Krankenheimverband Zürcher Unterland entstandene IKA KZU wiederum benötigt ständig mehr Langzeitpflegeplätze. Sie wird in Embrach mehrere Pavillons, den Spital-, Geselligkeits-, Therapie-, Arbeits- und Wirtschaftstrakt übernehmen.

An die nötigen Umbauarbeiten zahlt der Kanton 6,4 Millionen Franken. Der grösste Teil der 68 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Psychiatriezentrums kann laut Regierungsrat weiterbeschäftigt werden - unter anderem in der neuen Langzeitpflege der IKA KZU.

Für die anderen wurde ein Sozialplan erarbeitet. Für diesen hat der Regierungsrat 4,4 Millionen Franken bewilligt.

(sda)

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