Zürich

29. Juli 2014 08:41; Akt: 29.07.2014 09:17 Print

Leimbacher hatten die ganze Nacht keinen Strom

2500 Haushalte in Zürich-Leimbach mussten 14 Stunden lang ohne Strom auskommen. Erst am Dienstagmorgen konnte der Blackout behoben werden.

storybild

Die Bewohner von Zürich-Leimbach haben endlich wieder Strom in der Nacht auf Dienstag mussten sie sich mit Taschenlampen und Kerzen behelfen. (Bild: Google Streetview )

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die Bewohner von Zürich-Leimbach haben seit Dienstagmorgen um 6.30 Uhr wieder Strom. Die ganze Nacht davor mussten sie mit Kerzen und Taschenlampen auskommen, denn ein Kurzschluss hatte am Montag um 16 Uhr zu einem Blackout in dem Quartier geführt. Betroffen waren rund 2500 Haushalte, wie Antonio Martinelli, Leiter Bereitschaftsdienst des Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (EWZ), sagt. Da die Ampeln und die Strassenbeleuchtung ebenfalls ausfielen, mussten Polizisten den Verkehr regeln.

Der Strom sei ungewöhnlich lange ausgefallen, so Martinelli. Am Montagabend rechnete er noch damit, dass der Blackout gegen Mitternacht behoben werden könnte. «Doch die Reparatur der zwei Kabel war komplizierter als angenommen.» Diese hatten Bauarbeiter am Montag beschädigt, was zum Kurzschluss führte.

Bereits vor zehn Tagen hatte ein Kurzschluss im Quartier Leimbach die Stromversorgung unterbrochen. Damals waren ebenfalls 2500 Haushalte betroffen.

(som)