04. April 2005 10:36; Akt: 04.04.2005 10:36 Print

Letzte Integrations-«Antenne» in Betrieb genommen

Eine so genannte «Antenne» der kantonalen Integrationsförderung ist am Montag in Horgen in Betrieb genommen worden.

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Sie ist die vierte und letzte dieser Ansprechstellen in verschiedenen Bezirken.

Die «Antennen» sind in bereits bestehende Stukturen integriert, wie die Direktion der Justiz und des Innern mitteilte. Ihre Einrichtung initiiert hat die kantonale Integrationsbeauftragte Francine Evéquoz.

«Antennen» gibt es nun in Dietikon, Uster, Bülach und Horgen. Finanziert werden sie von Bund, Kanton und Gemeinden. Ab Mai haben sie einen gemeinsamen Internetauftritt.

Die neuen Einrichtungen dienen als Informations-Drehscheiben in den Regionen. Sie sind Ansprechpartner für Ausländerinnen und Ausländer, kennen Angebote, Partner, Strukturen und Anliegen der Bevölkerung und geben ihre gesammelten Informationen der kantonalen Integrationsstelle und den anderen «Antennen» weiter.

Schreibdienst für alle

Nicht zu den Angeboten der «Antennen» gehören persönliche Beratungen für Ausländerinnen und Ausländer. Von diesem Prinzip weicht die Stelle in Uster ab - im Sinne eines befristeten Pilotprojekts, wie es in der Mitteilung heisst. Ziel ist es herauszufinden, welche Fragen tatsächlich ausländerspezifisch sind.

Es stellte sich bereits heraus, dass viele Fragen genauso gut von einer anderen bestehenden Institutionen beantwortet werden könnten. Nun ist man daran abzuklären, weshalb diese Stellen von der ausländischen Bevölkerung kaum genutzt werden.

Als speziellen Service bietet die «Antenne» in Uster einen Schreibdienst für die gesamte Bevölkerung: Schweizer und Ausländer können sich dorthin wenden, wenn sie Unterstützung im Umgang mit den Behörden benötigen.

(sda)