Zürich

28. Februar 2011 23:03; Akt: 28.02.2011 22:24 Print

Massiv mehr illegale Prostitution

In Zürich wurden im vergangenen Jahr 640 Frauen wegen illegaler Prostitution verzeigt – doppelt so viele wie 2009. Dirnen schulden der Stadt rund 120 000 Franken.

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Zurzeit bieten wieder viele Prostituierte an der Zürcher Langstrasse ihre Dienste an.

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Trotz Verbot bieten auf der Langstrasse momentan viele Prostituierte ihre Dienste an. Dies bestätigt Reto Casanova, Sprecher des Polizeidepartments: «Es gibt wellenartige Bewegungen – zurzeit sind wieder mehr Prostituierte auf der Strasse anzutreffen.» Deshalb stehe die Langstrasse bei der Polizei unter besonderer Beobachtung. Laut Strichplan dürfen Frauen dort nicht anschaffen. Die illegale Prosti­tution führt auch zu mehr Verzeigungen: 640 Anzeigen wegen unzulässiger Ausübung der Prostitution verzeichnete das Stadtrichteramt letztes Jahr – 2009 waren es weniger als die Hälfte: 284 Fälle.

Doch nicht nur die Anzeigen sind markant gestiegen, sondern auch der von den Prostituierten geschuldete Betrag: «Zurzeit sind Forderungen von rund 120 000 Franken offen», sagt Lukas Roth vom Stadtrichteramt. Das entspricht rund der Hälfte des Gesamtbetrages, der 2010 eingefordert wurde. «Wenn die Rechnung nicht bezahlt wird, werden die Frauen im internationalen Fahndungssystem ausgeschrieben», so Roth. Sobald sie das nächste Mal in die Schweiz einreisen möchten, werden sie angehalten. Roth sagt: «Die meisten Frauen, die verzeigt werden, stammen nicht aus der Schweiz.»

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • thinkABOUT. am 02.03.2011 14:24 Report Diesen Beitrag melden

    DUNKLE GARDINEN.

    was ist mit all den unagesprochenen frauen, die in den dunkeln kammern, die ohne worte, die ohne kenntnis, die ohne vertrauen, die die mit grossen ängsten leben. die eingeschlossenen, verfrachteten, die illegalen, misshandelten, die geschändeten?

  • mypolo am 01.03.2011 09:28 Report Diesen Beitrag melden

    Stadt Zürich

    Komischerweise vor allem in der Stadt Zürich. Das trotz oder gerade wegen den Projektverantwortlichen, Frauenbeauftragten, Frauenbussen, ... Vielleicht hätte man einfach früher und entschiedener handeln müssen? Die Stadt Bern hat einfach strikte Auflagen eingeführt und seither kein Problem mehr.

  • Diego am 01.03.2011 08:53 Report Diesen Beitrag melden

    lächerlich

    Man sollte doch meinen man sollte die, die die Frauen auf die Strasse schicken Büssen!!! Und nicht die, die ehh schon ausgenutzt und geplagt sind! Oder habt Ihr wirklich das Gefühl irgendeine der Frauen macht das gerne?!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • thinkABOUT. am 02.03.2011 14:24 Report Diesen Beitrag melden

    DUNKLE GARDINEN.

    was ist mit all den unagesprochenen frauen, die in den dunkeln kammern, die ohne worte, die ohne kenntnis, die ohne vertrauen, die die mit grossen ängsten leben. die eingeschlossenen, verfrachteten, die illegalen, misshandelten, die geschändeten?

  • Viola am 02.03.2011 07:16 Report Diesen Beitrag melden

    Nachfrage bestimmt Angebot!

    Besteht ja anscheinend eine grosse Nachfrage. Denn wäre kein Markt da würden die Frauen auch nicht kommen! Sollte einem schon etwas nachdenklich machen. Männer finden hier die sexuelle Befriedigung ohne die Verpflichtung / Verantwortung einer Beziehung.

    • St.Rich am 02.03.2011 18:10 Report Diesen Beitrag melden

      So ist es

      Alles Andere ist Kompliziert

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  • B. Kerzenmacher am 01.03.2011 14:36 Report Diesen Beitrag melden

    Nur Peanuts

    Was glaubt man denn bei der Polizei und der Politik was nach dem 1. Mai los ist in der CH und speziell in ZH wenn alle Grenzen gen Osten voll offen sind. Da werden Gruppierungen kommen die die kurdischen, türkischen und albanischen Zuhälterbanden die heute Zürich beherrschen aussehen lassen wie Waise-Knaben. Da sollte man sich schon mal sehr warm anziehen.

  • KiKi am 01.03.2011 13:32 Report Diesen Beitrag melden

    Grosse Nachfrage/gutes Geld

    Leider ist die Anfrage sehr hoch, deswegen wird ja auch prostituiert! Keine Anfrage, kein Anschaffung. Dieser "Dienst" wird ja richtig benützt und deswegen sind diese Mädels auf der Strassel, wegen Euch, ihr untreue Männer,..

    • Arnold Fürrer am 13.05.2011 05:56 Report Diesen Beitrag melden

      Es gibt auch untreue frauen

      Hallo es gibt auch viele untreue Frauen. Die nicht nur untreu sondern auch noch seine Ehemänner abzocken. So heilig sind die Frauen auch nun mal wieder nicht.

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  • mypolo am 01.03.2011 09:28 Report Diesen Beitrag melden

    Stadt Zürich

    Komischerweise vor allem in der Stadt Zürich. Das trotz oder gerade wegen den Projektverantwortlichen, Frauenbeauftragten, Frauenbussen, ... Vielleicht hätte man einfach früher und entschiedener handeln müssen? Die Stadt Bern hat einfach strikte Auflagen eingeführt und seither kein Problem mehr.