Restaurant & Club

16. November 2018 05:44; Akt: 16.11.2018 05:44 Print

«Das vielleicht grösste Pop-up in Zürich»

In Zürich wird am 22. November ein neues Mega-Pop-up eröffnet. Im ehemaligen OVS-Gebäude gibt es dann auf drei Etagen ein Restaurant sowie eine Club-Bar.

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Ein riesiges Pop-up-Lokal öffnet am 22. November an der Zürcher Sihlstrasse seine Türen. Der Name: Warenhaus. Im ehemaligen Vögele- und späteren OVS-Gebäude im Kreis 1 wird es bis zum 23. Dezember –auf drei Etagen verteilt – ein Restaurant sowie eine Club-Bar geben: «Vielleicht ist es das grösste Pop-up in Zürich. Wir hoffen auf das spektakulärste», sagt einer der Initianten, Philipp Brunner.

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Die Dekoration wird an die Vormieter erinnern: «Wir haben praktisch alles wiederverwertet, was das Modeunternehmen dagelassen hat.» So stehen immer noch Ankleidepuppen im Raum. Auch die Kabinenbeschriftung ist noch sichtbar. Und in einer Ecke wurden Sicherheitsmagneten gegen Diebstahl als Deko aufgeschüttet. «Die Räume werden in Weiss gehalten und mit fancy Lichtern ausgestattet», erklärt Brunner.

Restaurant auf zwei Etagen

Seit dem Konkurs von OVS dient das Gebäude als Zwischennutzung. Im Erdgeschoss hat sich Home 24 einquartiert. Im Untergeschoss und den beiden oberen Etagen zieht das Warenhaus ein. Beim Haupteingang rein, gelangen die Gäste mit der Rolltreppe oder dem Lift in die Räumlichkeiten des Pop-ups.

Für das Restaurant Kantine auf den oberen beiden Etagen konnte man eine Gault-Millau-Köchin verpflichten: «Das gesamte Food-Konzept stammt von Vreni Giger, die auch schon mal als Köchin des Jahres ausgezeichnet wurde», erklärt Brunner. Sie lege dabei viel Wert auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung in Bio-Qualität. Das fixe Menü gibt es ab 92 Franken: «Dafür bekommt man ein 3-Gang-Menü inklusive Wasser und Kaffee.» Unter der Woche ist die Kantine auch am Mittag geöffnet – inklusive Take-away.

Der Eintritt ist gratis

«Am Abend können die Gäste in der Diskobar im Untergeschoss weiterfeiern», so Brunner. Diese hat für Restaurantgäste und After-Work Besucher ab 18 Uhr geöffnet. Feierfreudige dürfen am Freitag und Samstag jeweils bis 2 Uhr bleiben – am Mittwoch und Donnerstag schliesst der Club bereits um 24 Uhr. Der Eintritt ist gratis.

In der Diskobar werde man viel Wert man auf gute Drinks legen. «Einige altbekannte Drinks hat unser Barchef neu interpretiert und kreiert», so Brunner. Auch bei der Musik möchte man auf einen guten Mix achten – auf dem Programm stehen Hip-Hop- Events wie auch Partys mit elektronischer Musik.

(mon)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Otto Normalverdiener am 16.11.2018 07:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hallooooo?

    92 Franken für ein Fixes Menü!!!!

    einklappen einklappen
  • Grüne Gurke am 16.11.2018 06:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    A.chtung Wortspiel

    Das geht in die Hose.

  • Typhoeus am 16.11.2018 07:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mit Popup Geld

    liegen lassen.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Avenarius am 16.11.2018 12:33 Report Diesen Beitrag melden

    Try and Error

    O-Tone: "Wir hoffen auf das Spektakulärste" Wir brauchen keine superlativ Restaurants in ZH. Was Cooles, Angenehmes und Vernünftiges mit freundlicher Bedienung reicht schon. Fix Menü für Fr. 92.-- ist spektakulär.

  • MadChengi am 16.11.2018 12:13 Report Diesen Beitrag melden

    Schön toll teuer & stinklangweilig

    Sie wollen Beverly-Hills, Rodeo-Drive, 5th Avenue aus Zürich machen, nur einfach noch teurer. Die Expats und Superreichen sollen scheinbar aus dem Staunen nicht mehr heraus kommen. Passt schon, normal verdienende Zürcher, gehen sowieso nicht mehr auswärts essen und nehmen auch nicht mehr am öffentlichen Leben teil. Alles zu teuer, steril und stinklangweilig.

  • MadChengi am 16.11.2018 12:08 Report Diesen Beitrag melden

    Zielpublikum

    Diese Luxustempel werden aber nicht für uns Zürcher gebaut. Oder ist die Zielgruppe wirklich auf Familie Hungerbühler und Herrn Brunner und Frau Meier samt Grossmutter und Familie gedacht?

  • Essen ist Politik am 16.11.2018 11:32 Report Diesen Beitrag melden

    Schaumkronentänzer

    Für all die Junggastronomen, die längerfristig etwas wertvolles für unsere gastrokultur machen möchten ein absoluter "affront". Sie sind gezwungen enorme Investitionen zu tätigen, um mit den Auflagen klar zu kommen. Solche Projekte wie dieses Pop-up sind alle gesponsert, und werden das Weihnachtsgeschäft für längerfristige und spannendere Projekte massiv beeinflussen. Wieder mal ein Beispiel, wie Zürich sich spannend machen möchte, auf dem Rücken der kleinen und mittleren KMU `s. Ich ärgere mich immer wieder, warum denkt man da nicht weiter ?

  • Gisela am 16.11.2018 10:50 Report Diesen Beitrag melden

    Ein POPUP-BLOCKER schützt vor dem ganzen Unsinn!

    Heute werden vorübergehend leerstehende Flächen in Gewerbeliegenschaften nicht mehr "genutzt", sondern wie im Theater "bespielt". Und jeder, der eine Beiz oder einen Laden auf Zeit auftut, ist ist von vornherein ein Künstler und dynamischer Jungunternehmer zugleich. Wenn das Ganze dann auch noch mittels Crowd Funding finanziert ist, kommt die Popup-Community ins ganz grosse Schwärmen! So ein Popup-Blocker würde die Menschheit vor diesem ganzen Unsinn schützen ;-)