Zürich-City

20. Februar 2017 18:48; Akt: 20.02.2017 18:48 Print

Nach Blitzumbau ist der Storchen wieder offen

Für einen zweistelligen Millionenbetrag hat das Hotel Storchen in nicht mal sieben Wochen 35 Zimmer sowie Restaurant, Bar und Lobby modernisiert – nun greift es nach dem fünften Stern.

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Es gehört zur klassischen Zürcher Postkartenansicht zusammen mit St. Peter, Frau- und Grossmünster: Die Rede ist vom Hotel Storchen bei der Gemüsebrücke. Ab sofort präsentiert sich das Haus in neuem Glanz – nach einem nur sechseinhalb-wöchigen Blitzumbau. Bei diesem standen rund 400 Handwerker an sechs Tagen die Woche im Schichtbetrieb im Einsatz.

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Für einen zweistelligen Millionenbetrag wurde das ganze Haus modernisiert. Dazu zählen Lobby und Bar im Erdgeschoss, das Restaurant, die Banketträume und die Cigar Bar im 1. Stock und natürlich die 35 Zimmer in den Stockwerken darüber.

Überall grüsst der Storch

«Der Storchen will seinen internationalen Gästen ein wohnliches Zuhause auf Zeit sein, dennoch soll der Bezug zu Zürich erkennbar bleiben», schreibt das Hotel in einer Mitteilung vom Montag. Insbesondere der namensgebende Storch taucht da und dort auf – beispielsweise auf den handbemalten Tapeten.

Doch damit nicht genug: Auch der schwarz-weisse Marmorboden soll an das Federkleid des Vogels erinnern und die verlegten Teppiche enthalten einen abstrakten Fussabdruck des Storchs. «Wir wollten eine neue Dimension der Gastlichkeit schaffen, ohne dabei unsere Identität zu verlieren», wird Hoteldirektor Jörg Arnold zitiert. Denn er hat nach Abschluss des Umbaus ein klares Ziel: Sein Vier-Sterne-Hotel soll den fünften Stern erhalten.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Planer am 20.02.2017 19:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Super gemacht:)

    Gratuliere an alle Handwerker! Super gemacht:) Tolle Leistung in dieser Zeit!!

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  • Beatrice am 20.02.2017 19:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Meisterleistung

    großartige gelungene Aktion, tolle Logistik und riesen Vorbereitung war nötig. Chapeau dem Architekten und Bauleiter.

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  • Sanitär Willy am 20.02.2017 19:48 Report Diesen Beitrag melden

    Nie wieder

    So einen rapiden Hotelumbau habe ich als Handwerker auch mal mitgemacht. Da blieb von der Organisation nur noch ein wild schreiender Bauleiter und Häufchen Elend übrig, ohne Einfluss. Weil, wie willst du 8 Handwerker in einem Zimmer auf die Reihe bringen. Es wurde dann mit kleiner Verspätung doch noch wieder eröffnet. Aber ich werde nie wieder so einen Auftrag annehmen, wo man Tag und Nacht seinem Werkzeug nachhechten muss.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Riffler am 22.02.2017 10:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Es gibt Grenzen, die man nicht überschreiten sollt

    Gratulation allen Arbeiter, eine tolle Leistung. Allerdings sehe ich da gewisse Probleme, wie ist es möglich die Trocknung Zeiten so enorm zu reduzieren. Wetten dass hier kurz und mittelfristig Probleme entstehen, dies in allen Bereichen und Branchen. Es gibt einfach gewisse Grenzen, die niemand im Stande ist diese zu umgehen. Auch ein Architekt und Bauführer können diese Grenzen nicht umgehen. Und wer muss dann für diese Folgeschäden aufkommen?. Hoffe nicht, das dann die Unternehmen zur Rechenschaft gezogen werden.

  • Zivorad Markovic am 21.02.2017 08:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wenn man will

    In sieben Wochen renoviert! Bei uns wird 100m Strasse sieben Monaten renoviert?!

  • Jegy am 21.02.2017 06:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sauerei!

    Sauerei sowas! Blitzrenovation so ein quatsch in 7 Wochen so ein Umbau zu planen Ihr spinnt doch! Denkt auch mal an dass Arbeitervolk aber nein die sind nicht wichtig nur die Zahlen müssen stimmen.... Eine echte Sauerei sowas von Aussen sieht alles gut aus aber wartet nur ein paar Wochen oder Monaten Schimmlige Farbe da der Trocknungsprozess ganz sicher nicht eingehalten wurde oder knirschender Boden da der kleber nicht lange genug trocknen konnte! Aber Hauptsache äusserlich sieht alles Nobel und perfekt aus hei noch nen super Vorteil jetzt ist alles neu also schnell die Preise um 30% anheben ansonsten hat sich das ganze ja gar nicht gelohnt.....

    • Patric Meier am 22.02.2017 17:09 Report Diesen Beitrag melden

      Antwort

      Schade das man sich nicht vorab informiert, das die Handwerker die gratis essen durften und alle die Baustelle bereits vermissen ist ein Fakt! Hier wurden die Handwerker und ihre Kunst hochgehalten. Auch nur mit renommierten Firmen gearbeitet die jahrelang im Haus beschäftigt sind...

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  • Eri am 20.02.2017 23:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schönes Haus...

    ...tolle Lage aber die Bar total bünzlig. Auch die Reception hat einen altbackenen Stil... sehr schade

  • Killian J. am 20.02.2017 22:30 Report Diesen Beitrag melden

    Na ja

    Schade, früher hatte es mehr Charme. Jetzt ist es so ein Zwischending zwischen 60er und 70er Jahre. Tut mir leid, es war sicher eine organisatorische Meisterleistung.